Anna Mitgutsch

Alois Hold

Inhaltsangabe

Als er den Zenith seiner Berufslaufbahn als architektonischer Gestaltung von Gebäuden und Innenräumen in New York überschritten hat, erfüllt sich Max Bermann seinen lebenslang gehegten Wunsch, das Haus seiner Mutter in der Kleinstadt H. in Österreich in Besitz zu nehmen. Mira, seine Mutter, jüdische Auswanderin vor den Nazis hat seine Sehnsucht durch ein Foto entfacht, der Krieg und sein Einsatz als amerikanischer Soldat brachten eine erste reale Berührung, sein beruflicher Erfolg die Möglich... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Die Sprache der zwischen Linz ( ist Linz " H." und stammen Züge Spitzers von Simon Wiesenthal ?) und New York pendelnden Germanistin Mitgutsch ist wunderbar. Die Stadtschilderungen der ortskundigen Wahl- New Yorkerin sind Liebeserklärungen an das pulsierende Leben. Anna Mitgut... | ... weiterlesen

Zitate

Mehr als jemals zuvor und stärker als in anderen Städten, in denen er sich vorübergehend aufgehalten hatte, fühlte sich Max in H. unentwegt darauf verwiesen,dass er fremd war. Es waren die flinken, aufmerksamen Blicke, die es i... | ... weiterlesen

Von öffentlichen Telefonen rief sie bei ihm an, die einzige Nummer die sie auswendig kannte, und wußte nicht mehr, ob sie aus Sehnsucht oder aus Rachsucht nicht von ihm ablassen konnte. Sie horchte auf seine Stimme, wie sie die ganze Sk... | ... weiterlesen

Die Vorfahren der Spitzers und der Walchs, schrieb er, kamen aus dem Nordwesten Böhmens.... Levi Walch, ein Vorfahre mütterlicherseits, erhielt im Jahr 1573, einen Paßbrief, i... | ... weiterlesen

Anna Mitgutsch abonnieren