Andrea Sailer

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

gednaken_zur_zeit.jpgRadiokolumnen sind, wie schon der Name sagt, fürs Hören geschrieben, für die Zuhörer an den Radiogeräten, die gebannt, interessiert, manchmal vielleicht auch etwas betroffen, der einprägsamen Stimme Andrea Sailers lauschen.

Gedanken zum Buch

Nach Monaten aufgeteilte Geschichten, manchmal auch zwei pro Monat. Eine Regel und gleichzeitig der Bruch davon. Zum Lachen und gleichzeitig bleibt einem das Lachen im sprichwörtlichen Halse stecken. Abwechslungreich und glaubhaft gläubig ist sie, die Frau Sailer. Fremde und doch wohltu... | ... weiterlesen

Zitate

Die Gier nach so vielen fragwürdigen Werten hat letztlich das aus uns gemacht, was wir sind: eine Wohlstandsgesellschaft, die am Überfluß krepiert. Nein, wir verhungern nicht wie die schwarzen Schreckgespenster der Dritten Welt, f... | ... weiterlesen

Millionen von Fliegen werden erschlagen, Minute für Minute. Der Kabarettist Josef Hader hat diesen Umstand einst sehr klug auf den Punkt gebracht, indem er sinngemäß sagte, an der Tatsache, daß im Sommer unzählige Fliege... | ... weiterlesen

Ich kann glauben.

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

Notizen, Betrachtungen, Skizzen von Andrea Sailer. Und was da manchmal so vermeintlich harmlos daherkommt wie ein braves Gedicht - vielleicht sogar noch mit Rhytmus und Reim - kann es ganz schön in sich haben.

Gedanken zum Buch

Warum lese ich so selten Lyrik? Herzerfrischend, erschreckend, mit der Sprache überrumpelnd Zwischen schwarz und weiß gibt es eine ganze Menge Grautöne. Als Geschenk unter Freunden geeignet (nicht gerade für die Eltern). Regt zum Nachdenken an.

Zitate

Ich bin die Crawford auf dem Clo Denn Fliesenscheuern macht mich froh Bin Bertolt Brechts Mutter Courage Und trockne jeden Babyarsch (aus "Hausfrauen-Blues")

Ihr Sohn sieht aus wie Harald Juhnke? Sie ekeln sich vor brauner Tunke? Sie war'n schon einmal ganz allein Mit einem wilden Stachelschwein? Sie haben Aids, und erst vor Tagen Hab'n Sie es wieder übertragen? (aus "Österreich")

Und weich Fällt der Schnee von gestern in die Stadt (aus "Blues, im Advent zu singen")

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

512Y1X1726L__SS500__1_.jpgMenschen wie du und ich, Außenseiter, Sonderlinge - alle Figuren in Andrea Sailers Erzählungen haben eines gemeinsam: Sie sind auf derSuche nach dem Glück, auf der Suche nach der Liebe, verspinnen sich in ihren Welten, leben in ihren Träumen, sind stark und verletzlich zugleich.

Gedanken zum Buch

Nach einigen Verirrungen in den letzten Büchern endlich wieder ein packendes Buch. Da ist doch wirklich jede zentrale Person in sich, mit sich glücklich. Die Außenwelt erkennt das leider jeweil nur schwer. Welch kräftige Worte - absolut keine Jugendliteratur.
Beim Lesen... | ... weiterlesen

Zitate

Muss mich nicht mit blöden Tussis oder beischlafbettelnden Kerlen unterhalten über irgendeinen privaten Mist, der mich nicht interessiert.

"Hast du auch einen Vornamen?" "Anton" "Toni!", korrigierte Julia mit runden Lppen und langem O. "Ich werde dich Toni nennen. Gefällt mir besser! Und jetzt zieh dich ruhig aus, Toni. Du bist bestimmt nicht d... | ... weiterlesen

Und in der Auslage vergilben Konfektschachteln in fortgeschrittenen Stadien des Verstaubens.

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