Ana Menendez

Alex Gölles

Inhaltsangabe

Sie ist schon viel Male in das parchtvoll verfallene Havanna gereist, ist von Tür zu Tür gegangen, immer auf der Suche nach ihrer Mutter Teresa. doch keiner erinnert sich an Teresa - so wenig, wie sie selbst sich an sie erinnert. Sie war noch ein Wickelkind, als der Großvater mit ihr aus dem Kuba der Unfreiheit Anfang der Sechzigerjahre flo.
Nach Jahren der vergeblichen Suche erhält die junge Frau plötzlich ein Päckchen von ihrer Mutter mit Fotografien und Briefen. Darin schildert Teres... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Schon eine spannende Geschichte: Tochter sucht ihre Mutter und bekommt plötzlich ein Paket mit Briefen und Fotos, wonach "Che" ihr Vater sein soll. Eine verzweifelte Suche nach der Wahrheit beginnt, kann es möglich sein, das dies alles stimmt? Die Nachforschungen der Tochter ergeben nichts Konkre... | ... weiterlesen

Zitate

Zuerst hoffte ich noch, ich könnte mir einen Reim darauf machen, wenn ich irgendeine Ordnung in die Notizen, Briefe, Erinnerungen brächte, doch jedes Wiederlesen zog mich tiefer und tiefer in den Sog der Worte, bis ich fürchtete, mich zwischen den... | ... weiterlesen

Genosse Guevara, sagt mein Mann in allzu pompäsem Ton, das ist Senora de la Landre. Der Revolutionär zuckt ein wenig zurück. Viel später erscheint mir dies als der Augenblick, in dem wir zu einer geheimen Verständigung gelangt sind.

Seine Brust ist schmal und eingefallen von seiner Krankheit. Er flüstert mir ins Ohr. Süße, süße Wildheit. Die Zeit zerfällt in unseren Händen. Ich schlafe ein und wache von seinem Mund wieder auf.

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