Alfred Komarek

markuskrimi

Inhaltsangabe

polt.jpg
Für Simon Polt, Gendarmerieinspektor im frei gewählten Ruhestand, hat sich viel geändert: Beruflich geht er neue Wege, und die gemeinsame Zukunft mit seiner Langzeitfreundin Karin Walter erscheint unvermutet in einem völlig neuen Licht.
Zur Polizei, die nunmehr über die kleinen Dörfer im Wiesbachtal wacht, hat Polt kaum noch Kontakt ? nur mit Norbert Sailer ist er befreundet, einem O... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Schöne realistische Beschreibung über das Leben am Lande; ganz speziel im Weinviertel. Neben einem guten Lokalkoloriat fehlte auch die Spannung der Schmäh nicht. Dem Autor ist wieder einmal ein tolles Buch gelungen.
Ganz besonders ist mir Frau Habesam - von nun an Frau Alosia... | ... weiterlesen

Zitate

Ein paar Wochen später kehrte Klaus Gantenberger ganz friedlich in sein Haus zurück, klaubte ein paar Äpfel auf, legte sie ordentlich in einen Korb, stieg hinauf in den Dachboden und erhängte sich.

Als er bei Frau Habesam eintraf, war sie eben dabei, den leeren Geschenkkorb zu vertauen. "Muss schnell gehen, mit dem Zurückgeben, sonst spielen die Kinder damit! Einmal hat sogar eine KAtze ein Lackerl hineingemacht. Man riecht's aber... | ... weiterlesen

Gabi Stachl

Inhaltsangabe

Doppelblick.jpgErfolgreich in seinem neuen Beruf, möchte Daniel Käfer im Salzkammergut großzügig investieren und gleichzeitig seine Freundin Sabine endlich fester an sich binden. Doch das immer noch kaisergelbe Städtchen Bad Ischl wird zur Bühne für Siege, denen nicht recht zu trauen ist, und Niederlagen, die neue Wege aufzeigen.

Gedanken zum Buch

Jetzt habe ich alle vier Bände der Daniel-Käfer-Reihe gelesen. "Doppelblick" ist sicher der sentimentalste. Die Geschichte beginnt mit dem Begräbnis von Käfers Bruder und bald darauf führt ihn sein Beruf wieder ins Ausseerland. Es werden wieder gekonnt  vie... | ... weiterlesen

Zitate

"Und? Wie geht`s dir?", hörte er Marias Stimme. "Jenseitig. Aber ganz gut." Daniel Käfer war nun bereit, es mit den Dämonen der Nacht aufzunehmen. Er trank sich, von Maria treu begleitet, an der Bar fest, sang au... | ... weiterlesen

Der Regen hier war anders als der Regen auf der Autobahn, kein Störfall, sondern ein sanftes Einverständnis zwischen Wolken und Wiesen. Nach und nach verlor sich Käfers nervöse Anspannung im Regen, seine Gedanken wurden nass un... | ... weiterlesen

Gabi Stachl

Inhaltsangabe

Alfred-Komarek-Narrenwinter.jpgDaniel Käfer hat als Journalist nach wie vor nichts zu tun. Da bietet sich ihm die Chance, aus den verrückten Tagen etwas Ernsthaftes zu machen: Ein Buch über das legendäre Faschingstreiben im Salzkammergut soll er für ein Medienunternehmen in Hamburg schreiben. Freundin Sabine ist zwar nicht recht heiratswillig, aber die Fotos will sie gerne beisteue... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Ich bin ein richtiger Daniel Käfer-Fan geworden. Diesmal erfährt man auch etwas mehr über die Beziehung von Käfer zu seiner Freundin Sabine. Irgendwie schlittert er auch immer in Unannehmlichkeiten -  diesmal im Bezug auf ein neues Jobangebot. Komarek schafft es, sei... | ... weiterlesen

Zitate

Wäre nur alles in der Welt so unverrückbar gewiss wie der Schnaps in Maria Schlömmers Küche, der Hut auf Hubert Schlömmers Kopf und der Dachstein vor dem Fenster.

"Lassen Sie mich eine Gegenfrage stellen, Herr Käfer: Wie brauchbar sind sie selbst? In den vergangenen Monaten habe ich Sie doch eher als ..., nun ja, als Traumtänzer kennengelernt."

Claudia Maralik

Inhaltsangabe

Himmel__Polt_und_H__lle.gifEin glühend heißer Sommer im Wiesbachtal. Nur in den kühlen Presshäusern und Weinkellern werden die Männer munter. Doch wie immer trügt die Landidylle. Einer beginnt zu zündeln, aus dummen Späßen werden handfeste Schweinereien, schließlich Sabotage und dann ein Mord. Konfrontiert wird er unter anderem mit einer bildhübschen Pfarrköchin, abgewiesenen Verehrern... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Eine enge Dorfgemeinschaft wo jeder jeden kennt, ein Leben zwischen Kirche, Presshäusern, Wirtshaus - eine scheinbar ländliche Idylle. Der Roman beginnt ruhig, alles geht seinen gewohnten Gang, ein paar unbedenkliche Streiche, nichts Aufregendes, aber dann ein Mord im Pfarrhaus.
S... | ... weiterlesen

Zitate

"Macht`s was? Ich hab eine Flasche Grünen Veltliner offen."
"Schon gut!" Polt hatte Durst und nicht nur Durst. Er hatte auch richtig Lust auf diesen jungen, spritzigen Wein. "Halb voll" sagt er trotzdem vor... | ... weiterlesen

Doch diesmal meint Polt etwas Unruhiges, Gequältes zu erkennen.
"Muss ich mir Sorgen machen, Bruno?"
Bartl senkte den Blick. "Angst hab ich. Angstvoll viel Angst."

Gabi Konrad

Inhaltsangabe

schattenuhr.jpgDer ehemalige Chefredakteur Daniel Käfer will nach einem Urlaub das Salzkammergut verlassen, um sich in Wien wieder seinem Berufsleben zu widmen, da begegnet ihm Gerd Gamsjäger, ein junger Mann aus Hallstatt. Dieser bietet spezielle Touren an: Als Erzherzog Johann in Originalausrüstung auf den Dachstein, unterwegs auf Pfaden zu den Verstecken der Widerstandskämpfer, eine Wanderung ent... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Mein zweites Buch von Alfred Komarek; zuerst ein "Polt" und nun ein "Käfer". Gewisse Ähnlichkeiten der Hauptdarsteller fallen auf: Beide sind eher Einzelgänger, beide haben eine Langzeitbeziehung zu einer Frau, die aber doch recht lose ist (und eventuell auch bl... | ... weiterlesen

Zitate

Einmal hatte er in einem wirklich sehr entlegenen Provinzbahnhof den Stationsvorsteher nach der Ankunftszeit des nächsten Zuges gefragt. "Um fünfe kommt er gern", war die Antwort gewesen. Ein Zug, der gerne kam, statt penibel d... | ... weiterlesen

Jetzt musste Käfer lachen. "Ich werde aus Ihnen nicht klug."
"Klug sind Sie doch schon. Und werden sollten Sie aus sich und doch nicht aus mir."

Als Käfer am Morgen des folgenden Tages in die Küche kam, sah er Sabine Kremser neben Maria Schlömmer am Frühstückstisch sitzen. Er freute sich, dann hob Sabine den Kopf, schaute ihn an, und er freute sich nicht mehr.

Gabi Konrad

Inhaltsangabe

Polterabend.jpgIn einer klirrend kalten Vollmondnacht hat man sich zur Eisweinlese zusammengefunden. Statt Rebensaft fließt aber Blut aus der alten Presse. Was ist im Presshaus des Weinbauern Karl Fürnkranz geschehen? Polt ermittelt im Umfeld des Opfers und Spuren führen auch ins Rotlichtmilieu jenseits der tschechischen Grenze.

Gedanken zum Buch

Die Geschichte spielt im niederösterreichischen Weinviertel. Der Gendarm Simon Polt versucht den Mord, der in der Weinpresse des Herrn Fürnkranz verübt wurde, auf seine ihm eigene, ruhige Art zu lösen. Kommt dadurch mit seinem neuen Vorgesetzten übers Kreuz, da dieser mit... | ... weiterlesen

Zitate

"Aber er war halt ein Mann."
"Wie meinen Sie das?"
"Wegschauen, wenn's Probleme gibt, wegrennen, wenn's weh tut, und saufen, wenn die Verzweiflung kommt."

"Das meiste Unglück im Leben müßt nicht sein. Aber wenn man erst einmal begriffen hat, worauf es ankommt, ist man zu alt fürs Bessermachen. Und dann gibt's natürlich welche, die leben dumm und sterben blöd. Mags... | ... weiterlesen

Polt, nicht eben schmächtig, saß dem Fürnkranz gegenüber und fragte sich, woher dieser Mensch seine Schwere nahm. Er fügte sich nicht ins Bild, er bestimmte es, nahm aber keinen Anteil daran. Vorher, bei der Weinkost, war... | ... weiterlesen

Michael Hausmann

Inhaltsangabe

Daniel Käfer wird als Chefredakteur einer intellektuellen Zeitschrift gekündigt. Statt sich eine neue Arbeit zu suchen, beschliesst er auf den Spuren der Urlaube seiner Jugend in Aussee zu wandeln. Interessant ist dort, dass ihn möglicherweise mehr mit dieser Gegend verbindet, als er ahnt. Ist seine Urgrosstante Mizzi tatsächlich freiwillig ins Wasser gegangen? Ist sie tatsächlich hintergangene Erbin eines Anwesens in Bad Aussee?

Gedanken zum Buch

Typisch Komarek. Unkonventionell, schräg. Ein Kriminalroman ohne wirklichen Kriminalfall, doch trotzdem spannend bis zu schluss.

Zitate

Einer von diesen unwirklichen schönen Sommertagen. Andachtsblau der Himmel, lustblau der See. Dazwischen helles Kalkgebirge, Wiesengrün und Waldgrün.

Der Morgen fühlte sich an wie Sabine, er roch und schmeckte wie Sabine. Sie schlief. Er hob ihr Haar hoch und biss sie zärtlich in den Nacken. Sabine maunzte wie eine Katze. Dann wachte sie auf.

tedesca

Inhaltsangabe

Polt_muss_weinen.jpgGendarmerieinspektor Simon Polt betritt die Bühne der Kriminalliteratur. Sein Wirkungsfeld ist ein niederösterreichisches Weinbauerndorf. Er gehört dazu. Umso peinlicher ist es ihm, als Alfred Hahn in seinem Weinkeller tief unter den Presshäusern der malerischen Kellergasse tot aufgefunden wird und sich der Verdacht aufdrängt, es könnte ein Mord gewesen sein, was zuerst wi... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Eine sehr akurate Beschreibung des Lebens im Dorf mit all seinen positiven und negativen Seiten.
Pflichtlektüre für alle, die einen Bezug zum Weinviertel haben. Und für alle, die auf Krimis stehen, die literarisch anspruchsvoll geschrieben sind und in denen es weniger um Mord... | ... weiterlesen

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