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Alex Capus

Reisen im Licht der Sterne

Bild von Reinhard E. Karner
Verfasst von bookreaders team member Reinhard E. Karner am Sa, 31/12/2011 - 17:42
Inhaltsangabe

Gibt es die Schatzinsel wirklich? Oder gibt es mehrere? Haben alle Schatzsüchtigen immer am falschen Platz gesucht? Haben einige verschwiegene Einsiedler den Schatz doch gefunden?

Meine Gedanken zum Buch:

Capus möchte nicht glauben, dass der Schatz nicht gefunden wurde. Mühevoll (jede Menge Sekundärliteratur im Anhang) reiht er Fakten und Jahreszahlen aneinander und hofft, es daraus zu beweisen. Ich habe öfters laut aufgelacht, da es sehr spitze Bemerkungen (siehe Zitiate) vor allem zum Klima gibt. Die Frage stellt sich wirklich, da einige Schatzsucher sehr lange es in dieser unfreundlichen Umgebung feudalst ausgehalten haben und andere wiederum erfolglos und verarmt nach kurzer Zeit wieder abgezogen sind, dass Teile des Goldschatzes wirklich durch die Zähen gefunden wurde. Interessant, dass diese zähen Schatzsucher auch Schriftsteller waren und scheinbar alles (bis auf eben kleinste Hinweise zum Schatz) aufgeschrieben haben, und damit auch erfolgreiche Bücher verkauften. Einer wurde sogar von einem König binnen kürzester Zeit adoptiert. Ein Buch für zwischendurch, zum Flüchten aus den kalten Dezember hierzulande.

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Lèon und Louise

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Do, 03/03/2011 - 13:58
Inhaltsangabe

Zwei junge Leute verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander: Das ist die Geschichte von Léon und Louise. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. Alex Capus erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit und großer Intensität von der Liebe in einem Jahrhundert der Kriege, von diesem Paar, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festhält und ein eigensinniges, manchmal unerhört komisches Doppelleben führt. Die Geschichte einer großen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt.

Meine Gedanken zum Buch:

Lieb ist schön, aber auch nicht immer einfach und schon garnicht, wenn sie in Zeiten des Krieges zu keimen beginnt.
Durch einen Zufall lernen sie sich kennen... der schüchterne, unerfahrene Lèon und die lebenslustige Louise.... und sie lernen auch sich zu lieben, bis einen Bombenangriff alles abrupt beendet.
Schicksale, die vermutlich kein Einzelfall waren... ein Mensch kommt ums leben.... der ander bleibt allein zurück und die Zeit.... ja, die hält für niemanden an... Menschen werden erwachsen, gehen ihren Weg... doch was geschieht, wenn man wie Leon nicht vergessen kann??? Wenn Gefühle in den Hintergrund treten aber nicht verschwinden und dann eines Tages, DER Mensch plötzlich wie aus dem Nichts vor einem steht?????
 
Eine Liebesgeschichte: JA    Kitsch: NEIN
Leichtfüßig und mit viel Charme erzählt A. Capus die besondere Geschichte zwischen Lèon und Louise. Eigentlich ja eine Dreiecksbeziehung, die teils sehr verwundert, aber auch amüsiert.
Ich frage mich, wie ihr gemeinsames Leben verlaufen wäre, hätte der Krieg sie nicht getrennt. Hätte es dieses Leben überhaupt gegeben?? Wäre vorallem Louise damals schon dafür bereit gewesen??
Eine sehr nachdenklich Rolle trägt für mich auch Yvonne, aber mehr möchte ich nicht verraten :-)

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Eine Frage der Zeit

Bild von Reinhard E. Karner
Verfasst von bookreaders team member Reinhard E. Karner am So, 18/11/2007 - 17:42
Inhaltsangabe

Erster Weltkrieg in Europa. Kaiser Wilhelm beschließt diesen Krieg auch auf Afrika auszuweiten und lässt ein Kriegsschiff bauen und dann an den Tangianikasee transportieren (auch übers Land!). Gleichzeitig machen das auch die Engländer. Am Tangianikasee kommt es dann zum sehr skurillen Seekampf.

Meine Gedanken zum Buch:

Ein irrer Kampf am Ende der Welt. Wer hat wann gesiegt? Wer ist wann unterlegen? Sehr humorvoll und spannend geschrieben. Die Sinnlosigkeit von Krieg allgemein kommt ganz deutlich heraus. Auch die beiden Perspektiven, die sich immer wieder abwechseln machen den Blick auf die Situation sehr direkt und man fühlt sich ebendort.

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