Albert Camus

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

In einer atemberaubenden Beichte bekennt ein im Amsterdamer Hafenviertel untergetauchter Pariser Staranwalt Selbstgefälligkeit und Opportunismus als Triebfedern seines einstigen Rechtsbewußtseins. Für dieses Meisterwerk erhielt Camus den Nobelpreis.

Gedanken zum Buch

Hier erfährt man von der Schwierigkeit, Erlebtes, nicht gut Gelöstes zu vertauen. Ein Monolog voller Eingeständisse und Vermutungen. Vom Staranwalt zum Kneipentiger. Der Mann, der ihm zuhört kommt dabei nie zu Wort. Oft wünscht man sich, den irren Vermutungen käme ein Gegengedanke zur Rettung, of... | ... weiterlesen

Zitate

Reinhard E. Karner

Inhaltsangabe

camuslicht_0.jpgSonne, Küsse und erregende Düfte - alles Übrige kommt uns nichtssagend vor. Ich möchte hier nicht allein sein. Oft bin ich hierher gekommen mit denen, die ich liebte, und habe auf ihren Gesichtern das leuchtende Lächeln der Liebe gelesen. Hier überlasse ich andern, an Maß und Ordnung zu denken, und gehöre ganz der aussschweifenden Ungebundenheit der Natur und des Meeres.

Mein... | ... weiterlesen

Gedanken zum Buch

Warum liebt Camus Algier so sehr? Nun, er schätzt die Ruhe und die Gelassenheit seiner Einwohner. Die Sonne als Lebensspender ist auch gleichzeitig für die karge Landschaft verantwortlich. Die Einwohner lässt er ihren Weg gehen, der nicht so sehr aus Gedankenreichtum sondern hemmun... | ... weiterlesen

Zitate

Blumen und Frauen trugen unbefangen ihr Glück zur Schau.

Die Geduld eines "wahrhaftigen Kenners" ist ohne Grenzen. Die für 21 Uhr angekündigte Veranstaltung hat um 21.30 Uhr noch nicht begonnen, und niemand protestiert.

Und gerade das wollen wir: uns nie mehr vor dem Schwert beugen, nie mehr der Gewalt ein Recht einräumen, die sich nicht in den Dienst des Geistes stellt.

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