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Wiedersehen in Howards End

Bild von Sylli
Verfasst von  Sylli am Sa, 28/01/2012 - 18:16
Inhaltsangabe

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Zwei Familien stehen im Mittelpunkt der Handlung, die Geschwister Margaret und Helen Schlegel und die Wilcox, bestehend aus Henry, einem erfolgreichen Geschäftsmann, seiner Frau Ruth, den Söhnen Charles und Paul, sowie einer Tochter. Aus einer zufälligen Reisebekanntschaft entwickwelt sich eine flüchtige Romanze zwischen Paul und Helen, die aber ein baldiges Ende findet. Zwischen Margaret und Ruth bleiben aber bis zu Ruths Tod zarte freundschaftliche Bande bestehen. Danach vergehen zwei Jahre, ehe Henry Wilcox um Margaret zu werben beginnt, und sie schließlich auch gegen den Willen seiner Kinder zur Ehefrau nimmt.
Eine weitere zufällige Bekanntschaft der Schwestern Schlegel ist der Versicherungsangestellte Len Bast, der in den dramatisch sich entwickelnden Ereignissen ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Auf Anraten von Henry Wilcox gibt er seine bisherige Arbeit auf und verliert bald darauf auch seine neue Anstellung. Für diese Verschlechterung seiner Lebensverhältnisse fühlt sich vor allem Helen Schlegel verantwortlich.
Nach der Verheiratung ihrer Schwester Margaret verbringt Helen einige Monate im Ausland. Als sie nach der Rückkehr ihre Schwangerschaft nicht länger verbergen kann, ist das Entsetzen groß, vor allem auch deshalb, weil sie den Namen des Verführers - wie es im Roman so schön heißt - nicht nennen will.
Doch sollte dieses Ereignis noch nicht der Höhepunkt der dramatischen Geschehnisse sein, die die Familienmitglieder letztlich in Howards End, dem Erbe der verstorbenen Ruth Wilcox, zusammenführen wird.

Quellenangaben
Verlag:
Nymphenburger
Erscheinungsjahr:
2002
Auflage:
2. Auflage
ISBN:
978-3-485-00918-8
Meine Gedanken zum Buch:

Der Inhalt klingt ja sogar einigermaßen spannend, doch war es die Geschichte aus meiner Sicht leider überhaupt nicht. Hier fehlte mir alles, was einen guten Roman ausmacht. Durch die großteils wirklich sehr dümmlichen Dialoge der Schwestern Schlegel und ihrer eigenartigen "philosophischen Betrachtungen" wirkte das Geschehen auf mich sehr unrealistisch und gespreitzt.
Mir fehlte aber weniger der Bezug zur Realität, als vielmehr ein fließender Stil, ein Rhythmus der Sprache, der mich - trotz der Handlung - hätte mitreißen können. So hatte ich meist das Gefühl einer mittelmäßigen Theateraufführung beizuwohnen, wobei mich die Landschaftsschilderungen wiederum nur an Theaterkulissen erinnerten.
Mein Fazit: ein langweiliger Roman mit Problemen, die auf mich übertrieben wirkten (selbst wenn man berücksichtigt, dass das Buch erstmals 1910 veröffentlicht wurde). Das literarische Personal war mir zu blutleer und zu phrasenreich und die Geschichte keine, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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