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Wie man leben soll

Bild von Gernot Scheer
Verfasst von white bookreader Gernot Scheer am Mo, 19/11/2007 - 11:45
Inhaltsangabe

Es geht hier um das Leben des Charly Kolostrum, der es zu etwas bringen will, jedoch meint, mit diversen Lebensratgebern tut man sich leichter. Wir begleiten ihn auf seinem Weg durch das Gymnasium bis hin zum Studium der Kunstgeschichte, vom "Auslandseinsatz" fürs Rote Kreuz bis zum Job als Taxifahrer und letztendlich Sänger.

Was Charly wirklich schafft, ist von Jahr zu Jahr dicker zu werden bzw. in Situationen zu geraten, von denen wir uns oft nicht einmal zu träumen wagen, so peinlich sind sie. Das reicht von - durch einen Freund ausgemachte - Treffen mit einem Swingerpärchen bis hin zur ungewollten Tötung eines Bekannten bzw. einer Verwandten.

Es wird uns in diesem Buch oftmals der Spiegel vorgehalten und gerade das macht es so lesenswert und hochgradig amüsant. Man verschlingt regelrecht Seite um Seite, und immer wieder wird man an Dinge bzw. Situationen erinnert, die man womöglich selbst einmal erlebt hat.

Zitate

Ich könnte das ganze Buch zitieren, soviel Erwähnenswertes findet sich darin!

Meine Gedanken zum Buch:

dieses Buch einfach lesen und erleben :-)
 

Die User-Beiträge decken sich nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von bookreaders.at.
Sollten diese Ihre Rechte verletzen, bitten wir um .
Bild von Alex Gölles

Unglaublich

froh, heiter, nur zu empfehlen!

Bild von Reinhard E. Karner

Ein Benimmbuch?

Ungläubig schaue ich alle paar Seiten auf, sehe auf den Umschlag und frage mich, ob es ein Ratgeber-Buch ist. Nein, Roman. Steht ja oben. Glavinic hält allen Ratgeber-Büchern den Ratgeber vor die Nase. So nach der Art, die kann man alle vergessen. Auch ein Loser bringt's zu was. Einige Todesfälle pflastern seinen Weg. Erfolg, Erfolg, Erfolg, alle haben es schon immer gewusst.
 
 
meint Reinhard

Bild von Angelika Zehetner

Lustig

Wann kann man schon über Morde Lachen!
Es ist einfach lustig und wirklich zum Empfehlen!

Bild von Michael Hausmann

wirklich gut?

Normalerweise von Bestsellerlisten eher vorgewarnt als angespornt, habe ich mich hinreissen lassen, dem gesellschaftlichen Druck nachzugeben und ebenfalls dieses Werk zu lesen.
Wer oberflächliche und eher einfache Situationen bevorzugt, die durch ihre Überspitztheit einigermassen an Humor gewinnen, dem sei dieses Buch weiter empfohlen.
Als richtig sehe ich an der Geschichte dieses Versagers bloss die Erkenntnis, dass in unserer Zeit die größten Versager Aufmerksamkeit erlangen, wenn sie nur laut genug schreien, oder sich öffentlichst prostituieren.
Bestsellerlisten tragen mitunter dazu bei.
Die sind jetzt wieder Warnungen für mich.

Bild von Alex Gölles

Ein hartes Urteil!

Gab es da einen gesellschafltichen Druck?
Ist sehr interessant.

Bild von Reinhard E. Karner

Sozusagen im Doppelblock

von Angi und mir.
 
schreibt Reini

Bild von Alex Gölles

Das ist dann wirklich Druck!

Trotzdem muß ich sagen, dass ich nichts Oberflächliches finden konnte.
 

Bild von Reinhard E. Karner

Ein Detail

ist furchbar gut gelungen. Wie der junge Held mitten in der Nacht zu seiner Oma fährt, weil er sich ängstigt, sie könnte gestorben sein. Durch seine bemühte aber doch ungeschickte Art (er kriecht über den mit Reißnägel übersähten Boden) erschreckt er sie zu tode. Das ist für mich äußerster Slapstick.
schreibt Reinhard

Bild von markuskrimi

Dieses Buch ist so super

Dieses Buch ist so super geschrieben, vergleichbar mit einem Kuchen: Locker und luftig. Der Autor hat die richtigen Zutaten erwischt bzw. die Waage ist gut geeicht. gg Die Seiten vergingen im Sauseschritt ich war auf Seite 10, 20, 30, 40.... Und dann plötzlich passiert ein Mord und der war total witzig da er den Hebel mit den Knopf verwechselte *lach* Dann macht sich der junge Mann sorgen um seine Oma und sieht nach, ob sie noch lebt und dann erschreckt er sie und sie stirbt deswegen... Gut gelungener und tempohafter Roman.
LG

Bild von Michael Predota

Merke:

Merke: Auch wenn einem ein Buch zu Beginn eigenartig erscheint, kann man es trotzdem in einem Zug verschlingen.

Bild von Reinhard E. Karner

Ich tippe auf ein eigenes Zitat?

super, dass es dir auch gefallen hat.
Zitat S 92:
Zur Melodie von I like to be in America singt man:
Ich bin der arme Hosenmann
Der sehr viel arme Handtuchmann
Man kennt den armen Eiermann
Ich bin der ärmste Armenmann!
schreibt Reinhard XING

Bild von markuskrimi

Merke

Jeder Autor hat einen eigenen Schreibstil und wenn man mehrere Bücher des gleichen Autors liest, gewöhnt man sich an den Schreibstil und es beginnt einem zu gefallen...

Bild von Reinhard E. Karner

Dieses Buch nehme ich immer wieder zur Hand.

Ich ertappe mich, dass ich bei gewöhnlichen Sätzen auch oft dieses "merke:" voranstelle. Insider kennen sich dabei aus. Andere zeihen fragend die Augenbrauen in die Höhe.
schreibt Reinhard XING

Bild von Reinhard E. Karner

Kommt noch heuer in die Kinos!

Pflicht für alle Fans dieses Buches.
Wer geht mit ins Kino?
http://www.facebook.com/groups/163162970423475/?id=194183837321388&notif...
 

Bild von Claudia Maralik

puh.... was soll man zu

puh.... was soll man zu dieser Verfilmung nur sagen.... also, ich fand ihn ja teils ganz schön unter der Gürtellinie.....
Im Buch war man oft hin und hergerissen... man konnte mit Charly lachen, oft auch über ihn.... mal hat er einem Leid getan.... mal war man über ihn belustigt....
...im Film hatte ich diese Wahl irgendwie nicht.... ich fand Vieles einfach nur schlimm, peinlich und unpassend...... oder das ist einfach nicht mein Humor, kann ja auch sein..... das Buch war meiner Meinung nach auf jeden Fall um Längen besser!!!!!!!

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