Weit weg vom Rest der Welt

Weit_weg_vom_Rest_der_Welt.jpgAfrika: Wer es anfasst, wird es erfahren. Von den anderen. Und - wenn er nicht wegsieht - von sich selbst. Das ist das Ergreifenste am Frotgehen: dass ein paar Masken auf der Strecke bleiben. Dass der Reisende abspeckt. Dass ihm, wieder eimal, ein paar Verlogenheiten verloren gehen (Klappentext).

Meine Gedanken zum Buch: 

es muss nicht immer ein Roman sein...... das war mich nach dem Lesen dieses Reiseberichtes klar....
 
Weit weg vom Rest der Welt- In 90 Tagen von Tanger nach Johannesburg.... eine Reise, die man nicht so schnell vergisst, auch wenn man nicht hautnah dabei war.... Andreas Altmann erzählt einfach herrlich... man ist ganz bei ihm.
 
Oft muss man lachen, dann blickt man aber auch wieder entsetzt und erschrocken auf.. muss Inne halten...  man lernt diesen Kontinet von einer ganz anderen  Seite kennen. Erfährt viel über Menschen, ihre Ängste und Sehnsüchte... das Leben in dieser oft so grausamen aber zugleich auch wunderschönen Welt.....
 
Ein wirklich tolles Leseerlebnis!!!!

Ich nehme nie einen Reiseführer mit. Will keine "Gebrauchsanweisung für Marokko" lesen. Weil ich mich verirren möchte. Weil so die Chancen größer sind, dem Fremden, dem Wunderlichen auf die Spur zu kommen.

Seitenangabe für Zitat1: 
19

Die Dummheit ist wie die Nacht. Nur ohne Mond und ohne Sterne.

Seitenangabe für Zitat2: 
26

Der Junge und der blinde Alte, die, mit einer Eisenkette verbunden, greinend durch die Stast ziehen. Unzertrennlich, die Schlüssel für die Vorhängeschlösser an ihren Handgelenken hat der Alte weggeworfen. "Der Kleine" sagt er "ist mein Augenlicht" Seit sieben Jahren waren sie keinen Moment getrennt. Erst der Tod des Alten wird den Jungen befreien....

Seitenangabe für Zitat3: 
45
Verlag: 
National Geographic
Auflage: 
1. Auflage 2007
ISBN: 
978-3-89405-830-2