Sein letzter Ton (E-Book)

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Der dritte Fall von Caro Sievers.

Ein mysteriöser Unfall während eines Live-Konzerts. Es gibt keine Hinweise auf einen Mord, aber auf Druck der Öffentlichkeit erwartet der Polizeipräsident Ermittlungen und zwar speziell durch die Mordkommission 1 mit Caro Sievers. Das durchkreuzt die Pläne von Gerd Markert, der gerade meint, einen Weg gefunden zu haben, um Caro loszuwerden.
Caro stürzt sich mit Begeisterung auf den Fall, der sich aber tatsächlich als harte Nuss entpuppt. Diese Nuss ist – mal wieder – nur durch ganz spezielle Ermittlungen zu knacken.

Meine Gedanken zum Buch: 

Dieses Buch ist der 3. Krimi meiner CS-Reihe. Auf Wunsch der Leser der ersten beiden Bände habe ich ihn dieses Mal länger gemacht (60-70 Seiten).
Mir gefällt immer noch gut, wie sich das sehr unterschiedliche Ermittlerpärchen aneinander reibt. Ich mag die unkonventionelle Art von Caro. Dadurch unterscheidet sich der Krimi von herkömmlichen Krimis.

 
Die Tür ging auf, Heiner Graber kam herein, ein Kollege aus der MK 3.
»Hier ist die Akte Broderski.«
Er reichte sie Markert.
»Das ging aber schnell«, staunte Markert.
»Es scheint jemandem ganz wichtig zu sein, dass ihr sie bekommt.« Dabei deutete Heiner mit seinem Zeigefinger nach oben. »Ehrlich gesagt, ihr könnt den Fall gerne haben.«
»Warum gerne?«, fragte Markert misstrauisch.
Normalerweise herrschte ein gewisser Konkurrenzkampf zwischen den Mordkommissionen und Fälle gab man nicht gerne ab, es sei denn, sie hatten einen Haken.
»Wenn es überhaupt ein Fall ist, wünsche ich dir viel Spaß bei der Aufklärung. Wenn es gar kein Fall ist, wünsche ich dir gute Argumente.«
Heiner zeigte wieder nach oben. Er grinste und war offensichtlich froh, die Akte los zu sein.
Markert grinste nicht. Er warf Caro einen bösen Blick zu. Nur wegen ihr hatte er jetzt diese Sache am Hals.

Seitenangabe für Zitat1: 
10

»Ist Ihnen an dem Abend etwas aufgefallen?«
Patella ging die Fragerei auf die Nerven. Er sah Markert aggressiv an.
»Ja, etwas fällt mir auf. Mir fällt auf, dass es uns allen schlecht geht seit Ambroß Tod. Mir fällt auf, dass jeder hier einen Nachteil hat durch Ambroß Tod. Wir verlieren eine Menge Geld durch die ausgefallenen Konzerte. Die Halle dürfen wir bezahlen, aber spielen dürfen wir nicht. Das haben uns Ihre Kollegen verboten. Ich hätte also eher ein Motiv, Sie umzubringen als meinen Freund.«
Das wollte Markert sich nicht bieten lassen. Er setzte zu einer geharnischten Antwort an, aber Caro kam ihm zuvor.
»Es ist wirklich schade um die ausgefallenen Konzerte, aber heute Abend haben Sie ja wieder eins in Offenbach, habe ich gelesen.«
»Sie kennen unseren Spielplan? Den können Sie vergessen. Wir überlegen gerade, die ganze Tournee abzusagen. Einen Ersatz für Ambroß zu finden, war schwierig genug, und jetzt fehlt auch noch Mia.«
»Das tut mir echt leid«, sagte Caro.
»Dafür können wir uns leider nichts kaufen. Wir sind nun mal nicht die Rolling Stones mit einem millionenschweren Polster. Wir stehen kurz vor der Pleite.«
»Das darf nicht passieren. Sie sind gut!«
»Sie können ja für uns tanzen«, sagte Patella sarkastisch.
»Mach ich!«, sagte Caro.
Stille im Raum.

Seitenangabe für Zitat2: 
14
Verlag: 
Amazon / KDP
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
ASIN B005PHHHEU