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RACK Die Afrika-Connection

Bild von markuskrimi
Verfasst von yellow bookreader markuskrimi am So, 05/10/2008 - 17:09
Inhaltsangabe

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Mit der Ermordung eines der wenigen Menschen, die ihm nahe stehen, beginnt der Krimi: Peter Onebe, ein Asylant, der sich als Prospektverteiler durchschlägt, wird von der Kripo - ganz dem Zeitgeist entsprechend - da schwarz, automatisch als Drogendealer abgestempelt. Die Erhebungen werden bald ad acta gelegt. Mord im Milieu, ein Dealer weniger, was soll's! Rack weiß es besser, er hat Onebe gekannt und kennt zumindest eine Wahrheit: der Freund aus Uganda hat nie und nimmer gedealt. Mit Hilfe seines Ex-Partners bei der Polizei findet er langsam wieder in ein geordneteres Leben zurück. Er hat auch wieder eine Aufgabe: den brennenden Wunsch, es denen im Präsidium noch einmal zu zeigen, den Mord an Onebe aufzuklären und zu beweisen, dass die Gleichung „Schwarz = Dealer" nicht aufgeht.

Zitate

Es war noch nicht oft in Graz vorgekommen, dass es sich beim Opfer einer offensichtlichen Gewalttat um einen Schwarzafrikaner gehandelt hatte.
Für Verwirrung sorgte dieser Umstand aber keineswegs. Die Zeitung zitierte die Polizei und diese war sich beinahe sicher, dass der Täter im Sumpf der schwarzafrikanischen Drogenhändler zu suchen sei. 
Diese würden - so die Zeitung -  Graz und die restliche Steiermark mit harten Drogen, wie Heroin und vor allem Kokain, überschwemmen. Graz, mit seinen 250.000 Einwohnern, sei, nach Wien, wo der Drogenhandel ja beinahe unkontrollierbar geworden sei, ein Ort, den skrupellose, ausländische Gangster zu einer Drogenbastion ausbauen wollten. Graz sollte zum südlichen Drogen-Umschlagzentrum werden. Slowenien, Kroatien, Italien... _alles in Reichweite. Drogen bedeuten Gewalt. Und Gewalt muss im Keim erstickt werden.

Seitenangabe für Zitat1:
16

Rack griff nach Luckys Hand und hielt sie fest.
"Es geht nicht um Schwarz oder Weiß, sondern um Schuld oder Unschuld. Diese Stadt kann mit Schwarz noch nicht umgehen. Schwarz ist fremd und beängstigend. Es ist aber auch nicht vornherein düster und böse. Es ist aber auch nicht von vornherein interessant, exotisch und gut. Schwarz ist ebenso normal wie Weiß. Und man sollte es ebenso normal behandeln."

Seitenangabe für Zitat2:
90

Streetrunner sind für die Organisation nur billige Importware, die austauschbar ist. Todesdrohungen auf der einen Seite, drakische Haftstrafen auf der anderen. Sie waren Opfer, in jedem Fall. Man hatte sie mit völlig falschen Versprechungen in ein fremdes Land geschleust und dort zu einem Job gezwungen, der ihnen nur zwei Wege öffnete: Auf kriminell Art bescheiden entlohnt zu werden, oder nach jahrelangen Haftstrafen nach Hause abgeschoben zu werden.                                               Graz hatte ein Drogenproblem! Und es hatte mit Afrikanern zu tun.

Seitenangabe für Zitat3:
232
Quellenangaben
Verlag:
onebe-Verlag
Erscheinungsjahr:
2002
Auflage:
1.Auflage
ISBN:
3-9501639-0-5
Meine Gedanken zum Buch:

Vieles in diesem Krimi entspricht der Wahrheit, dass er mich so in Beschlag nahm und ich ihn nach 2 Tagen ausgelesen hatte.
Diesen Krimi liefert fast keine Buchhandlung, bestellbar unter onebe Verlag Graz

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