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Polt muss weinen

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Silvester
Ein passendes Zitat gleich nach Silvester:
S. 10:
"Er stellte die Flasche auf einen kleinen Tisch, säuberte drei Gläser im fließenden Wasser und griff zum Korkenzieher. Simon Polt fragte sich immer wieder, warum er dieses Geräusch so liebte: ein kurzes, scharf akzentuiertes Schmatzen, gefolgt von einem leisen 'Plopp', das irgendwie spöttisch klang, aber auch aufmunternd und auf eine etwas hinterhältige Weise vertraut."
Prosit Neujahr!
...und Gesundheit, Freude und Glück und viele gute Bücher...
lg, Gabi
Zitat Seite 89
"Schweigend tranken die Männer. Allmählich wurden die Gedanken wieder weich und rund, die Zeit trat über die Ufer, und ein feierliches, wunschloses Behagen lag über allem."
Habe mir dieses Büchlein -
Habe mir dieses Büchlein - aller Simon Polt und Gefolge - am Wochenende zu Gemüte geführt - und kann nur sagen, es ließt sich auch mit einem guten Refosco aus Friaul hervorragend.
Wer ist der Karl und wer ist der Franz? - dieses kleine Spielchen mit den Strichmännchen hat mich schmunzeln lassen.
Es gibt einen neuen Polt!
Soeben erschienen: "Polt. Gendarmerieinspektior Simon Polt"
http://www.thalia.at/shop/ama_homestartseite/suchartikel/polt_gendarmerieinspektor_simon_polt_band_5/alfred_komarek/ISBN3-85218-604-8/ID17536891.html?jumpId=3758635
Leider nicht mehr in der hübschen Diogenes-Ausgabe, sondern beim Haymon-Verlag : -(
Ich werde dann wohl warten, bis es als TB erscheint, denn ein Freund von mir - eingefleischter Komarek- und Polt-fan - war schwerstens enttäuscht von diesem 5. Teil und meinte, da wollte wohl jemand noch einmal Geld verdienen... DAS hätte ich mir von Komarek eigentlich nicht erwartet, aber ich bin gespannt auf weitere Kommentare, vielleicht sieht ja nur dieser Freund das Buch so negativ.
Mein erster Polt - ein Volltreffer!
Ich wurde erst durch eine angekündigte Autorenlesung auf Alfred Komarek aufmerksam und bei der Lektüre seines Werkes „Polt muss weinen“ eröffnete sich mir eine neue Welt. Eine Welt der österreichischen Kriminalromane, die faszinierend und für mich eine regelrechte Offenbarung ist. Als begeisterte Leserin von Agatha Christie, Anne Perry und Elizabeth George hatte ich keinen Augenblick daran gedacht, dass es auch in Österreich einen Autor geben könnte, der mit diesen Größen vergleichbar ist. Wie ich nun erkennen konnte, habe ich mich geirrt. Und zwar gründlich. Alfred Komarek ist brillant, sein Schreibstil großartig und er schafft es nicht nur, die Spannung bis zuletzt aufrecht zu erhalten, sondern glänzt auch mit liebevoll gezeichneten Charakteren und einer detaillierten Beschreibung von Umfeld und Gewohnheiten im Alltag der Protagonisten. Weiters vermittelt er viele Einzelheiten bezüglich der Besonderheiten der Region – allen voran den Weinkellern und Kellergassen Niederösterreichs. Großartig, absolut empfehlenswert und mit 5 Sternen versehen möchte ich diesen 1999 mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichneten Krimi um einen Mord in der Kellergasse des niederösterreichischen Weinbauerndorfes Brunndorf wärmstens weiter empfehlen.