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Privatdetektiv Philip Marlowe wird von Rechtsanwalt Clyde Umney beauftragt, eine junge Dame zu beschatten.

Meine Gedanken zum Buch: 

Marlowe ist ein selbstloser Macho. Ganz kann man sich seine Aufopferung für den undurchsichtigen Fall nicht erklären. Am Ende noch die flehentliche Liebeserlärung einer dem Leser Unbekannten, der er natürlich nachgibt. Aber: Tolle Szenenmalerei, man fühlt sich beim Lesen wohl. Kurz glaubt man, dass der Detektiv selbst der Gauner ist, aber das traute sich Chandler nun doch nicht. Nur einige der Inhaltslinien werden verfolgt. Immer wieder möchte man in einer Richtung selbst weiterschreiben. Ein Leseerlebnis, das absolut uneuropäisch ist. 

6 von 7 Bookreaderspunkten

Zitate: 

Reden gibt mir die Gelegenheit, die Menschen zu studieren, ohne daß ich dabei allzu unverschämt wirke.

R.CHANDLER

Seite 47

Die Stille senkte sich herab wie ein Sack Federn.

Seite 67

Sie dachten, ich hätte in dem überlangen Buch meiner Worte die Stelle verloren, wo wir aufgehört hatten?

Seite 91
Verlag: 
Diogenes
Erscheinungsjahr: 
1958
Auflage: 
1976 deutsche Übersetzung
ISBN: 
9783257203134