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Morgen ist die Ewigkeit

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Verfasst von green bookreader yps am Mi, 01/09/2010 - 14:28
Inhaltsangabe

Anfnag der 40iger Jahre, der zweite Weltkrieg ist im vollem Gange, u. die ersten amerikanischen Männer machen sich auf das Einrücken gefasst, darunter auch Dick, Sohn von Elisabeth. Elisabeth plagen Ängste, über sie sie nicht sprechen kann. Schon mal hat Sie jemanden, ihren ersten Ehemann, an den Krieg verloren. Athur, ihre goße Liebe.
Elisabeth war 18 als Sie Arthur geheiratet hat, sie waren gerade 1Jahr zusammen, als er beschloss, sich für die Zukunft einzusetzen u. dafür in den Krieg zu ziehen, er sollte nie mehr zurückkehren.
Dann trat Kessler, ein deutscher Flüchtling, gezeichnet vom Krieg, er ging an einem Stock u. ihm fehlte ein Arm, in ihr Leben, er schrieb für Sprott ein Drehbuch u. wurde bald ein enger Freun der Familie. Mit ihm konnte Dick über die Ambitionen und den Krieg reden, Kessler half ihm dabei, den Krieg richtig zu betrachten, dass man dafür kämpfte, damit der Morgen erhalten bleibt, denn "Morgen ist die Ewigkeit". Dass man für das Leben kämpfte und für den Fortschritt, dafür, dass das sinnlose Töten von Menschen ein Ende nehmen möge, man kämpft nicht zum töten, nein zum retten u. zu bewahren, nicht unbedingt Menschenleben sondern Gedankengut, Zukunftsdenken u. Hoffnung.
Elisabeth fühlt sich vom ersten Augenblick an zu Kessler angezogen, er erinnerte sie an wen, als ob sie Ihn schon ewig kannte. War es Arthur?

Zitate

Er stellte sich vor den Spiegel und betrachtete sich aufmerksam. Es war nicht möglich, dass sie ihn erkennen würde. Es waren nicht nur die vierundzwanzig Jahre, die sie trennten, es war vor allem das, was die Granate von Shateau-Thierry aus ihm gemacht hatte. Sie hatte ihn so gründlich zerstört, dass einer der größten Chirurgen Deutschlands fünf jahre gebraucht hatte, um die Stücke seines Körpers zusammenzuflicken, zu dem, was er heute darstellte.

Seitenangabe für Zitat1:
103

Und wenn unsere Vorfahren nicht gerade einen Krieg führten, waren sie auch nicht viel sympatischer. Du weißt, wie die Pyramiden erbaut wurden, die wir, nebenbei gesagt, heute sehr bewundern. Sie wurden erbaut, indem sich Millionen von Sklaven zu Tode schufteten. nur zu dem Zweck, der Eitelkeit irgendeines Hohlkopfes zu dienen, der zufällig in einem Palast zu Welt gekommen war. Auch hierbei fand niemand etwas. Kein Mensch kam auf die Idee, dass die Sklaven, die die Pyramiden bauen mußten, genauso menschliche Wesen waren wie die Könige und Königinnen, die in ihnen begraben wurden.

Seitenangabe für Zitat2:
210
Quellenangaben
Verlag:
Franz Schneekluth Verlag, Darmstadt für Bertelsmann
Erscheinungsjahr:
1950
Auflage:
?
ISBN:
3430/6
Meine Gedanken zum Buch:

Unglaublich anrührend, bewegend u. emotional
Wie viel ist man bereit für seine Liebe aufzugeben, wie weit kann man sein Glück schmälern, damit ein anderer glücklich wird.Was kann ein erbarmungsloser Krieg aus einem Menschen machen u. wie weit ist ein Mensch belastbar.
Ich kam ganz witzig zu diesen Buch, denn keiner wollte es scheinbar, ich fand´s in einer Küchenschublade einer ausrangierten alten Küche auf einer Müllsammelstelle. Nach meinen Motto " Bücher werden nie weggeworfen" sah ich mich gezwungen es mitzunehmen. Und siehe da der Inhalt überraschte mich, durchaus lesbar u. sehr in einer angenehmen Erzählweise lehrreich. Ein lebenswarmes, lebensvolles Buch zu schreiben, das den Leser nicht ohne Trost und durch Leiden gefestigte Hoffnung auf eine bessere Zukunft des Menschen entläßt, dass gelang Gwen Bristow.
Gwen Bristow wurde 1903 in Marion, South Carolina, als Tochter eines Geistlichen geboren.
 
 

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