Meßmers Momente

Endzeitgedanken von Martin Walser.

Meine Gedanken zum Buch: 

Buh, Walser im Tief. Ein richtiger Schock nach dem "13. Kapitel".

Verlässlich ist nur, was du nicht machst, sondern entgegennimmst.

Seitenangabe für Zitat1: 
15

So viel Kraft, jemanden zu schonen, habe ich nicht.

Seitenangabe für Zitat2: 
17

Der schönste Irrtum ist der Glaube, dass es für alles einen Ausdruck gebe.

Seitenangabe für Zitat3: 
24
Verlag: 
rowohlt
Auflage: 
1.
ISBN: 
9783498073831

Kommentare

  1. Ganzdiemeine (M. Walser)

     
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  2. 45s
    Vom Sinn ist nur das Wort geblieben. (M. Walser)

     
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  3. 1m
    Das Alleinsein mit einem großen Gedanken ist unerträglich. (M. Walser)

     
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  4. 2m
    Ich liebe alle Frauen der Welt. Das kann keiner einzigen recht sein. (M. Walser)

     
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  5. 2m
    Wenn mich einer anrempelt, sage ich: Entschuldigung. (M. Walser)

     
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  6. 3m
    Solange dich noch etwas enttäuscht, liegst du falsch. (M. Walser)

     
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  7. 3m
    Dass die, die einen warten lassen, das überhaupt nicht merken. (M. Walser)

     
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  8. 4m
    Und die Welt ist der Hals einer Frau, die geliebt wird. (M. Walser)

     
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  9. 4m
    Sie zieht das Buch heraus, an das er denkt. (M. Walser)

     
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  10. 5m
    Das Einzige, woran man Fortschritt messen kann, ist das Zurückgehen von Herrschaft. (M. Walser)

     
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  11. 6m
    Undurchschaute Notwendigkeiten werden von manchen als Freiheit empfunden. (M. Walser)

     
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  12. 6m
    Jeder Tänzer hinkt, wenn er nicht tanzt. (M. Walser)

     
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  13. 7m
    Wir feiern die Folge wie einen Sinn. (M. Walser)

     
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  14. 7m
    Deutlich als der Wind will ich nicht sein. (M. Walser)

     
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  15. 8m
    Ich werde der Leere keinen Namen mehr geben. (M. Walser)

     
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  16. 8m
    Wie es nicht ist, soll es sein. Das denken zu können ist zum Jubeln. (M. Walser)

     
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  17. 9m
    In Idyllen sich bergen, haselnussfromm sein, knien zwischen Sträuchern, eine Schulter in der Sonne, die Ohren voller Vogelgesang. (Walser)

     
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  18. 10m
    Dies ist der Tag, an dem die Geschichte aufgehört hat. (M. Walser)

     
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  19. 10m
    Ich möchte die Richtung sein, die dieser Satzbeginn versammelt. (M. Walser)

     
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  20. 11m
    Jeder hat das Gefühl, er bittet um so wenig, dass er nicht einsehen kann, wenn ihm das nicht erfüllt wird. (M. Walser)

     
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  21. 12m
    Dir werde nicht mitten in einer Bewegung alles aus der Hand geschlagen, glaubst du. (M. Walser)

     
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  22. 13m
    Ich bin unbereit. (M. Walser)

     
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  23. 14m
    Jedem sind die Grenzen des anderen deutlicher als seine eigenen.

  1. Ganzdiemeine (M. Walser)

     
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  2. 45s
    Vom Sinn ist nur das Wort geblieben. (M. Walser)

     
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  3. 1m
    Das Alleinsein mit einem großen Gedanken ist unerträglich. (M. Walser)

     
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  4. 2m
    Ich liebe alle Frauen der Welt. Das kann keiner einzigen recht sein. (M. Walser)

     
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  5. 2m
    Wenn mich einer anrempelt, sage ich: Entschuldigung. (M. Walser)

     
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  6. 3m
    Solange dich noch etwas enttäuscht, liegst du falsch. (M. Walser)

     
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  7. 3m
    Dass die, die einen warten lassen, das überhaupt nicht merken. (M. Walser)

     
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  8. 4m
    Und die Welt ist der Hals einer Frau, die geliebt wird. (M. Walser)

     
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  9. 4m
    Sie zieht das Buch heraus, an das er denkt. (M. Walser)

     
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  10. 5m
    Das Einzige, woran man Fortschritt messen kann, ist das Zurückgehen von Herrschaft. (M. Walser)

     
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  11. 6m
    Undurchschaute Notwendigkeiten werden von manchen als Freiheit empfunden. (M. Walser)

     
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  12. 6m
    Jeder Tänzer hinkt, wenn er nicht tanzt. (M. Walser)

     
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  13. 7m
    Wir feiern die Folge wie einen Sinn. (M. Walser)

     
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  14. 7m
    Deutlich als der Wind will ich nicht sein. (M. Walser)

     
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  15. 8m
    Ich werde der Leere keinen Namen mehr geben. (M. Walser)

     
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  16. 8m
    Wie es nicht ist, soll es sein. Das denken zu können ist zum Jubeln. (M. Walser)

     
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  17. 9m
    In Idyllen sich bergen, haselnussfromm sein, knien zwischen Sträuchern, eine Schulter in der Sonne, die Ohren voller Vogelgesang. (Walser)

     
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  18. 10m
    Dies ist der Tag, an dem die Geschichte aufgehört hat. (M. Walser)

     
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  19. 10m
    Ich möchte die Richtung sein, die dieser Satzbeginn versammelt. (M. Walser)

     
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  20. 11m
    Jeder hat das Gefühl, er bittet um so wenig, dass er nicht einsehen kann, wenn ihm das nicht erfüllt wird. (M. Walser)

     
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  21. 12m
    Dir werde nicht mitten in einer Bewegung alles aus der Hand geschlagen, glaubst du. (M. Walser)

     
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  22. 13m
    Ich bin unbereit. (M. Walser)

     
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  23. 14m
    Jedem sind die Grenzen des anderen deutlicher als seine eigenen.

 

In der Krise sich selbst am Schopf packen und aus dem Sumpf ziehen. Das hat Walser hier geschafft. Knapp am Abgrund stehen und über ihn lachen. Die Leere zugelassen. Die Entsinnung geschehen lassen. Ein verstörtes und doch liebenswertes Buch, das wegen der Mogelpackung (oft nur 5 Zeilen pro Seite) rasch durchlesen war.