Meine schöne Schwester

Daniela, von allen Dana oder kurz Baby genannt, und ihre Schwester Beate könnten verschiedener nicht sein: Im Gegensatz zu Dana ist sich Beate ihrer anmutigen Erscheinung bewußt, sie unternimmt alles, um ihren Mitmenschen zu gefallen, und achtet genau auf ihr Gewicht. Ihr ist die ungeteilte Zuwendung der Mutter sicher, und die Liebesbriefe der Schüler erhält ebenfalls nur sie. An Dana machen sich Jungs nur dann ran, wenn sie mit Beate bakannt werden wollen. Zu Hause kann Dana nicht über ihre Probleme sprechen, denn in der Familie ist die Mutter stets auf Harmonie bedacht. Deshalb bekämpft Dana ihr Sehnsucht nach Bestätigung mit Essen, bis sie beschließt, einige Kilos abzunehmen. Doch niemand bemerkt die Veränderung, die mit Dana vorgeht, und die Abmagerungskur entwickelt sich zum inneren Zwang: Dana wird magersüchtig. Erst im Krankenhauserkennt sie, das sie sich annehmen muss, wie sie ist, und ihren Weg nur gehen kann, wenn sie zu sich selber steht.

Meine Gedanken zum Buch: 

In "Meine schöne Schwester" wird beschrieben wie eine junge Dame von der Familie aber besonders von der Mutter vernachlässigt wird und somit in den magerwahn verfällt. Es fing alles damit an das der Vater zu ihrer Schwester sagte: Du bist das schönste Mädchen auf der Welt, das weißt du doch. An dem Abend  verzog sie sich in ihr Zimmer und stellte beglückt fest das sie am ganzen Tag noch nichts gegessen hat und das es so weiter gehen soll.  Es viel niemanden auf das sie sehr wenig aß bis sie eines Tages in der Schule Ohnmächtig wurde und in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.
Der Schreibstil ist toll zu lesen.
Ein gutes Buch.

Sie ließ den Hörer baumeln und tapste zu Beates Zimmer. Die Tür war nur angelehnt. Beates Zimmer war genauso hell und freundlich und heiter wie die Zimmer junger Mädchen in den Frauenmagazinen. Überall Blümchen an den Tapeten, den Gardinen, die Ordner mit Schleifen verziert, auf dem Sofa lauter bunte Kissen, ein Stapel Bücher auf dem Schreibtisch. Dana konnte den Anblick dieses Zimmer, in das zu allem Überfluß auch noch ein Sonnenstrahl fiel, kaum ertragen. Sie kehrte um, nahm den Hörer hoch und sagte: Nicht da.

Seitenangabe für Zitat1: 
60

Dana hatte sich angewöhnt, morgens nur eine Tasse Milchkaffee zu trinken und ein halbes Stück Toast zu essen, mittags einen Apfel, ein bißchen Gemüse oder Reis, um sich für den Rest des Tages mit einem Zwieback zu begnügen.

Seitenangabe für Zitat2: 
8889
Verlag: 
Bertelsmann
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
05807 6