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Let's make MONEY. Was macht die Bank mit unserem Geld?

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Verfasst von yellow bookreader markuskrimi am Mo, 13/07/2009 - 20:30
Inhaltsangabe

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Millionen, Milliarden, Billionen: Jeden Tag haben die Zahlen mehr Nullen, die uns die Medien präsentieren. Aber niemand sagt uns, welche Auswirkungen die globale Finanzkrise auf unser Leben hat.
Erwin Wagenhofer hat für den Film "Let's Make Money" die Orte aufgesucht, an denen Geld verdient, vermehrt oder vernichtet wird. Er war in Niedrigstlohnländern, Steueroasen und in den Finanzzentren der Welt. Er zeigt uns die Realität hinter den verführerischen Werbesprüchen der Banken, die uns raten, unser Geld arbeiten zu lassen.

Zitate

Das Geschäft mit Geld wird weniger riskant und wweniger profitabel, strenger beaufsichtigt, langweiliger und altmodischer sein - dafür könnten die Nebenwirkungen der Finanzgeschäfte für die Gesellschaft dann weniger gravierend ausfallen.

Seitenangabe für Zitat1:
38

John Perkins ist ein Zeuge besonderer Art. Sein Job war die Verschuldung von Entwicklungsländern. Von 1970 bis 1982 arbeitete der Ökonom bei der Bostoner Consultingfirma Chas T. Main. Ein Vierteljahrhundert später steht Perkins auf einem Holzsteg, blickt aufs Wasser mit den Segelbooten darauf und erzählt seine Geschichte, die aus dem Drehbuch eines James-Bond-Films zu stammen scheint. Allerdings war er nicht im Auftrag der britischen Königin, sondern der National Security Agency (NSA) unterwegs, des größten und finaziell am besten ausgestatteten Geheimdienstes der USA.
Perkins sollte dafür sorgen, dass Entwicklungsländer sich über ihre Verhältnisse verschulden und erpressbar werden.

Seitenangabe für Zitat2:
128

Der Markt soll sich selbst "heilen", wenn er krank ist, und das im freien Wettbewerb der Marktkräfte, so die Theorie. Wer zu günstigen Konditionen gute Ware anbietet, müsstet sich eigentlich durchsetzen können. Im Moment ist es ja leider so, dass weder die burkinische Baumwolle sich exportieren lässt, noch der senegalesische Bauer sein Gemüse auf dem Markt der Hauptstadt Dakar loswird. Warum? Weil die Nationen, die am lautesten mit den Kräften des freien Marktes argumentieren, ihre eigene Wirtschaft offensiv schützen, indem sie ihren Produkten durch Exportsubventionierung einen unaufholbaren Preisvorteil verschaffen.

Seitenangabe für Zitat3:
183
Quellenangaben
Verlag:
Orange-Press GmbH Verlag
Erscheinungsjahr:
2008
Auflage:
3. Auflage
ISBN:
10: 3-936086-41-9
Meine Gedanken zum Buch:

Ich fand den Film schon total erschreckend und gleichzeitig sehr interessant. Kann man dem Buch glauben, so ist es sehr unsicher, sein Geld den Banken anzuvertrauen. Der Kapitalismus hat viele Vor- aber auch ebenso gleichviele Nachteile.

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