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Leichenblässe

Bild von R.M. Morgan
Verfasst von grey bookreader R.M. Morgan am So, 07/02/2010 - 20:05
Inhaltsangabe

beckett.jpgBei seinem letzten Einsatz ist der forensische Anthropologe David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Von einer vollständigen Genesung ist er weit entfernt, ihn quält die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Zunächst sagt David alle neuen Aufträge ab, dennoch kommt er nicht zur Ruhe. Er beschließt einen Forschungsaufenthalt auf der >>Body Farm<< in Tennessee einzulegen - einer bekannten Akademie für forensische Anthropologie, an der er vor vielen Jahren sein Handwerk erlernt hat. Dort trifft David seinen Mentor Tom Liebermann wieder. Tom bittet ihn, ihm bei einem schwierigen Fall zu helfen. Das Opfer wurde gefoltert, die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt - weit stärker, als es der Fall sein dürfte. Am Tatort finden sich Fingerabdrücke, der Täter scheint festzustehen. Doch schon bald stellt sich heraus, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick aussieht...

Zitate

Der einzige Zugang war ein großes Tor, an dem ein Schild hing, auf dem in schlichten schwarzen Buchstaben die Worte "Anthropology Research Facility" standen. Die anthropologische Forschungseinrichtung war jedoch besser unter einem anderen, weniger offiziellen Namen bekannt. Die meisten Leute nannten sie nur die "Body Farm".
Die Farm der Leichen

Seitenangabe für Zitat1:
11
Quellenangaben
Verlag:
Weltbild
Erscheinungsjahr:
2009
Auflage:
1. Auflage
ISBN:
978-3-8289-9477-5
Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch lässt es Anfangs etwas ruhiger angehen als seine Vorgänger, steht ihnen aber nicht im geringsten nach und endet ebenfalls absolut unvorhersehbar. Ich kann es wirklich weiter empfehlen.

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Bild von Claudia Maralik

Den 3. Teil der David Hunter

Den 3. Teil der David Hunter Reihe  hab nun auch ich gelesen, dran führte kein Weg vorbei.
Diesmal hat die Spannung etwas länger auf sich warten lassen... zu Beginn doch ein bisschen lau, hat sie sich dann zum Glück aber doch eingestellt.
Was mir hier besonder gut gefallen hat, ist die etwas untypische Aufmachung des Romans. Als Leser nimmt man an zwei verschiedenen Abläufen teil. Einerseits mal am ganz "normalen" Verlauf der Geschichte und auch an den persönlichen Gedanken des Mörders, die Beckett immer wieder in die Erzählung mit einfließen lässt. Sehr abwechslungsreich, wie ich finde.
Wer Beckett kennt, kennt auch seinen Schreibstil und eines wird auch hier wieder deutlich, das Offensichtliche trügt!!!!  Wieder einmal spielt er Verstecken mit uns, führt uns an der Nase herum.
Mit mir hat er`s aber diesmal nicht ganz geschafft, man soll´s nicht glauben, aber ich lag mit meinem Tipp gold richtig !!!!!! ;-)
Ob das der letzte Roman mit David Huter war oder ob wir doch noch die eine oder andere Stunde mit ihm verbringen dürfen, steht in den Sternen. Ich für meinen Teil hoffe allerdings, dass Beckett uns mit weiteren Teilen versorgen wird. Zum Glück hat er sich mit diesem Schluss ja noch alles offen gelassen.

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