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Julie - Mittsommernacht in Tallyn

Bild von lukaporter
Verfasst von white bookreader lukaporter am Sa, 24/05/2008 - 15:30
Inhaltsangabe

Julie ist in einer besonderen Nacht geboren. Dadurch verschlägt es sie in die magische Stadt Tallyn mit ihren Pferden und seltsamen Wesen. Julie ist begeistert- bis sie erfährt, dass auch ihre ärgste Feindin zu den Ausgewählten gehört. Beide sind in der gleichen Mittsommernacht geboren und tragen das Zeichen der Hüterin. Und so wird die ungewöhnliche Reise in eine mittelalterliche Stadt nicht nur magisch und lustig, sondern auch abenteuerlich und gefährlich. Die Rivalinnen entscheiden sich zum Wettkampf um das Amt der Hüterin anzutreten, damit das Pendel nicht in die Hände des Bösen fällt. Gut, dass Julie in Tallyn kämpfen lernt und Freunde findet. Denn noch bevor dieses spannende Buch zu Ende ist, hat sie beides bitter nötig…

Zitate

Die Hunde hatten seitlich im Schatten gelegen und waren kaum zu sehen, wenn man eintrat. Nun sprangen die Bestien wie aus einem Guss auf und stürmten, Gespenstischerweise ohne zu knurren oder zu bellen, auf Julie zu. Julie kannte sich gut genug mit Hunden aus um zu wissen, dass das kein freudiges Begrüßungskomitee war. Entsetzt drehte sie auf dem Absatz um und rannte aus der Höhle in den nahen Wald, ihre Killer auf den Fersen. Draußen kamen Dolf und Tasso gerade von ihrem Suchgang zurück. Tasso sah, dass sich die Hunde wie wahnsinnig gebärdeten, obwohl von dem jungen Mädchen offensichtlich keine Gefahr ausging. Er rief die Hunde lautstark zurück. Aber zu seiner und Dolfs Überraschung hörten die Hunde, die gegenüber Tasso sonst absolut gehorsam waren, dieses Mal nicht auf ihren Herren. Daan war inzwischen angekommen. Er übersah die Situation mit einem Blick. Mutig warf er sich auf einen der Hunde, die Julie immer noch folgten. Doch der Hund war wie von Sinnen und außer sich. Er biss Daan nur kurz und heftig in den Arm und schüttelte den Arm dabei wie ein Raubtier, das einem Beutetier das Genick bricht. Dann ließ der Hund den blutenden Halbelfen los und hetzte hinter Julie her.

Unbemerkt von allen, die mit Entsetzen diesem Spektakel folgten, schlich sich Tonia aus der Höhle. Geduckt, um nicht in letzter Sekunde noch erwischt zu werden, schlich sie sich zu ihrem Pferd Cade, welches sie in einiger Entfernung genau wie Julie an einen Stamm gebunden hatte. Nur für einen kurzen Moment beschlichen Tonia Zweifel. Letztlich, so fand sie wieder zu ihrer gewohnten Kaltherzigkeit zurück, hatten alle Anwärterinnen gewusst, wie gefährlich es werden würde. Woher da die Gefahr kam war nun wirklich unwichtig. Und sie, Tonia, würde sich von der kleinen Miss Sonnenschein sicher nicht um die Chance ihres Lebens bringen lassen. Julies Gedanken rasten. Was tun? Beim Blick über die Schulter sah sie, was mit Daan passierte. Sie konnte sich ausmalen, was die Tiere mit ihr machen würden, wenn sie sie erwischten. Weiter, nur weiter, hämmerte es in ihrem Kopf. „Wozu, meinte eine hämische Stimme in ihrem Kopf, meinst du die Bestien laufen sich müde? Julie wurde klar, dass sie so den Kürzeren ziehen würde.

Ein Baum! schoss es ihr durch den Kopf, ich muss auf einen Baum! Hunde können nicht klettern, oder doch? Egal, es war besser als hilflos hier herum zu irren. In diesem Moment verfing sich Julies Fuß in einer herausragenden Wurzel. Sie fiel der Länge nach in das modrig zerfallene Laub auf dem Waldboden. Den Schmerz an ihren aufgeschürften Knien nahm sie in der Angst nicht einmal wahr. Der vordere Hund war jetzt so dicht, dass sich Julie der typische Geruch des Hundes aufdrängte. Fieberhaft stemmte Julie sich wieder hoch, der Schuh blieb an der Wurzel stecken. Sie sprang förmlich den nächsten erreichbaren Baum an und katapultierte sich mehr als das sie kletterte den schmalen Stamm hoch. Sie war nicht ganz schnell genug. Der Hund richtete sich am Stamm auf und fetzte mit seinen Krallen über Julies nackten Fuß. Brennender Schmerz durchzuckte Julie, die sich in panischem Entsetzen immer weiter in die Krone des Baumes hochzog, um nur ja weit genug weg von den messerscharfen Krallen und Zähnen des Höllenhundes zu sein. Endlich konnte sie sich verschnaufen, sicher würde bald Hilfe kommen. Sie hatte Tasso und Daan gesehen, die hinter den Hunden herstürmten. Erleichterung durchflutete Julies Körper wie eine Welle. Dann brach der Ast, auf dem sie saß. Julie stürzte drei Meter tief auf den erstaunlich harten Boden, genau vor die Fangzähne der beiden Rottweiler.

Quellenangaben
Verlag:
Nordmann-Verlag
Erscheinungsjahr:
2008
Auflage:
1. Auflage
ISBN:
978-3-941105-00-3
Meine Gedanken zum Buch:

Natürlich mag ich das Buch- ich habe es schließlich geschrieben. Ich kann nur sagen, das alle Testleser bisher begeistert waren und das es demnächst unter www. schattenmond.com sogar Artikel (T-Shirts etc. ) zu dem Buch geben soll, weil alle überzeugt sind, dass das Buch der Renner wird. Ich hoffe, es gefällt euch so gut wie den Testern!
Mittelalter, Pferde und Wälder- Magie und Freundschaft- ich habe eine Welt geschaffen, in der ich auch gerne wohnen würde. Kommt doch mit!
Ab dem 30.5.08 die Produkte, ab dem 1.9.08 das Buch, Vorbesteller können Schmuck aus der Kollektion "Nordische Lichter" gewinnen. Demnächst eigene Weltenseite unter www.tallyn.de.
Unter:
http://www.schattenmond.com/pi459847989.htm?categoryId=77
können ab sofort auch Artikel wie T-Shirts etc. zum Buch bestellt werden.

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