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In der Schattenwelt - Tagebuch eines Vampirs 4

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Verfasst von grey bookreader ivory am Di, 20/10/2009 - 12:32
Inhaltsangabe

Nachdem Elenna zu einem Vampir geworden ist, mussten ihre Freunde bereits annehmen, dass ihre Freundin auf immer verloren ist. Elenna, die es jedoch schaffte der dunklen Seite von der Schippe zu springen und sich dem verantwortungsbewussten Leben zuzuwenden, musste sich dann schließlich mit der ehemaligen Geliebten ihres Vampirfreundes herumschlagen und starb schließlich, nicht jedoch ohne Stefano das Versprechen abzunehmen sich um Damon zu kümmern. Das versucht dieser so gut es geht, kann jedoch ohne Elenna nicht mehr glücklich werden. Auch im Kreis ihrer Freundinnen hat ihr Tod eine große Lücke hinterlassen, die nicht wieder geschlossen werden kann. Bonnie, die einzige der Freundinnen mit übersinnlichen Fähigkeiten beginnt dann plötzlich von Elenna zu träumen, als es zu neuerlichen Mordfällen kommt. Diese rät der Freundin Stefano und Damon um Hilfe zu bitten, was diese dann, wenn auch recht widerwillig, aber mit magischer Hilfe tut. Die beiden Vampire reisen auch sogleich aus Italien an, können zu Beginn jedoch nicht helfen, da sich die Fälle häufen und es anscheinend noch bösere Wesen gibt, als es Catarina war und die im Hintergrund agierenden Mächte schreckliches im Sinn haben.

Das Buch wird nicht, wie die drei Bände zuvor aus Elennas Sicht erzählt, sondern aus der von Bonnie. Das macht das Ganze recht interessant, da Bonnie ein ansprechender Charakter ist und keinesfalls so oberflächlich wirkt wie Elenna es getan hat. Sie ist einer der Nebencharaktere gewesen und kommt aus ihrem Nischendasein nicht heraus, zu groß ist ihre Furcht vor dem Unbekannten, das macht diese Erzählweise etwas problematisch. Auch über Stefano erfährt man in diesem Buch im Grunde nichts weiter. Die Geschichte zieht sich zudem wie Kaugummi, weil einfach nichts vorangeht und anstatt Spannung einfach mal ein paar Werwölfe ins Spiel gebracht werden. Das hätte nicht sein müssen. Was dem Fass jedoch mehr oder minder den Boden ausschlägt ist das Ende, das zwar das Herz eines Happy End Liebhabers höher schlagen lässt, nichtsdestotrotz jedoch vollkommen unlogisch daherkommt. Es gibt weder davor noch danach irgendeine Erklärung für das was geschieht, sodass man sich nicht damit anfreunden kann und vielmehr der Anschein erweckt wird, dass die Autorin schnell fertig werden wollte. Durchschnittlich ist die Serie und das Ende katastrophal, es gibt Vampir Geschichten voller Liebe und Herzschmerz, die überzeugender sind und auch um einiges logischer aufgebaut. Dennoch sind die Bücher nicht gänzlich abzuschreiben, da sie bis auf den letzten Band recht angenehm zu lesen sind und man nach ihnen greifen kann, wenn man gerade nichts anderes zur Hand hat.

Quellenangaben
Verlag:
Weltbild
Erscheinungsjahr:
2002
Auflage:
keine Ahnung
ISBN:
978-3-8289-9766-0
Meine Gedanken zum Buch:

Diesmal aus der Sicht, der Bonnie geschrieben. Finde ich eine ganz nette Idee.
Zum Schluss wird es etwas zu utopisch, aber trotz allem eine schöne Abrundung der vier Teile.
 

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