Im Namen der Toten

Namen.jpgSommer 2005. Die ganze Welt blickt auf Edinburgh, Gastgeber des G8-Gipfels. Die STadt ist im Ausnahmezustand, und für die Sicherheitsvorkehrungen wird jeder Mann gebraucht. Nur einer ist zum Stillsitzen verdonnert: Detektive Inspector John Rebus. Zu groß ist die Angst, er könnte in dieser angespannten Situation für Ärger sorgen. Doch als Spuren gefunden werden, die auf eine Mordserie hindeuten, fackelt Rebus nicht lange und macht sich an die Ermittlungen - die ihn prompt in die den Dunstkreis des G8-Treffens führen...

Meine Gedanken zum Buch: 

Es dürfte der vorletzte John Rebus Roman sein.
Wieder eine sehr spannende Rebus Geschichte. Wobei sich seine Kollegin Shioban schon beginnt, etwas in den Vordergrund zu drängen.
Teilweise sind wieder gute Anekdoten dabei.
Für Rebus-Fans ein muss. Für Neueinsteiger würde ich es nicht unbedingt empfehlen. Man sollte die Charaktere schon ein wenig kennen, bevor man sich in dieses Buch stürzt.

Plötzlich bedeutete, dass Rebus sich nicht mehr hatte verabscieden können. Es bedeutete, dass seine letzten Worte an Michael ein Witz über dessen gelibete Raith Rovers gewesen waren, am Telefon, drei Monate zuvor.

Seitenangabe für Zitat1: 
13

Damals hatte er nicht über die Tragödie sprechen wollen. 
Tragödien, genau genommen. Der Vater hatte den Mord an seiner Frau nicht lange überlebt. Er starb eines natürlichen Todes. "Er hat einfach den Lebenswillen verloren." wie einer seiner Nachbarn formulierte. "Und jetzt ruht er in Frieden mit der LIebe seines Lebens."

Seitenangabe für Zitat2: 
105

Er wusste, dass das Hauptthema in den Fernsehnachrichten immer noch die Bomben in Lonoden sein würden. Experten würden darüber diskutieren, was man hätte anders machen können und was als Nächstes gesehen sollte.

Seitenangabe für Zitat3: 
501
Verlag: 
Goldmann
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
978-3-442-46941-3