Illuminati

Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der "Illuminati". Diese Geminschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

Meine Gedanken zum Buch: 

Am Anfang ist das Buch ja sehr aufregend und spannend, aber zur Mitte hin wird es immer langweiliger und langatmiger. Gott sei Dank wird es dafür zum Schluss hin immer spannender. Freu mich jetzt schon auf "Sakrileg", "Meteor" und "Diabolus"!

Kardinal Mortati schwitzte in seiner schwarzen Robe. Nicht nur, weil es in der Sixtinischen Kapelle allmählich heiß wurde wie in einer Sauna, sondern auch, weil das Konklave in wenig mehr als zwanzig Minuten beginnen würde und es noch immer keine Nahricht von den vier gehlenden Kardinälen gab.

Seitenangabe für Zitat1: 
209210
Verlag: 
Bastei-Lübbe
Auflage: 
29. Auflage
ISBN: 
3-404-14866-5

Kommentare

Ein wahnsinns Buch - Dan Brown versteht es wirklich den Leser zu fesseln - und jetzt ein kleiner TIP für alle bookreaders die auch mal gern ins Kino gehen:
Illuminati startet Anfang Mai 2009 - wieder mit Tom Hanks in der Hauptrolle !!!!
Bin schon gespannt wie der Film wird.

Aufregend und herzklopferisch bis zum Gehtnichtmehr.  Es war so spannend , ob sich das einmal so thrillerisch zugetragen hat?
fragt sich , Paula

Eine atemlose Jagd quer durch die ewige Stadt, mystiche Schauplätze, was will man mehr - Spannung vom ersten bis zum letzten Wort !!!!
Ob sich all das so zugetragen hat? Genau so glaub ich nicht, aber  was speziell in den Gemäuern des Vatikan so alles möchlich ist, wer weiß das schon so genau....
Bin ein großer Rom-Fan und freu mich schon all diese Kulissen auf Leinwand zu sehen!!!!

Hallo Paula,
Wahrscheinlich nicht. Sonst hätten wir eine andere Weltordnung.
Die Illuminatie gab es wirklich einmal. Sie wurde 1776 in Inggoldstadt Bayern von eine jungen gelehrten Namens Adam Weishaupt  gegründet. Sogr die ambitionen der Illuminati stimmen im Buch Sie wollten die verbotenen Texte lesen und Disskutieren und die Macht der Kirche und der Adeligen in Europa brechen.
Aber ihre erbittersten Feine war nicht etwa die offizielle Kirche (Vatikan) sonder der Jesuitenorden (Eigenartigerweise der Orden der Kirche der sich dem Lehren und der Wissenschaft verschrieben hat) und die Rosenkreuzer ein mystisch-religiös geprägter Geheimbund. Nebst dem hatten sie in der Bruderschaft selber immer wieder Ausseinandersetzungen die dazu fürten das Weishaupt sich zurückzog.
1785 wurde der Geheimbund von der bayerischen Regierung (nicht von der röm. Kath. Kirche oder einem Pabst) zerschlagen. Und 1787 wurde die Zugehörigkeit zu den erleuchteten unter Todesstrafe gesetzt.
Es gab und gibt nach wie vor gerüchte das einige eingeweite sich in anderen Länder  Europas z.B. Frankreich, England und nach Amerika abgesetzt haben, um dort eigene Geheimbünde zu gründen oder andere Geheimbünde zu infiltrieren um das Vermächnis der Illuminati am leben zu erhalten. ( Skull and Bones, Freimaurer Logen).
Aber man weiss das es inzwischen sehr viele Geheimbünde gibt die nicht annähernd diese Macht haben wie die Illuminati im uch von Dan Brown. Und die diskrepanz zwischen der Religion und dem Glauben bei weiten nicht so gross ist wie sie im uch dargestelt werden. Aber natürlich gibt es auf beiden Seiten immer fanatiker.
Ansonsten finde ich das Buch im grossen ganzen recht spannend zu Lesen und ich finde die Konspirationsteorien immer sehr  belustigend, voralle der wirbel der daraus entstehen kann. (Siehe Medien zum Buch/ Film Sakrileg).
Illuminati:
Die Verschwörung der Illuminati PM-Magazin Juni 2009 oder www.pm-magazin.de
Lieber Gruss Stephan

was  du da an Informationen geschrieben hast ist phenomenal. Ich freute mich von dir zu hören und ,dass du dich noch bei den Bookreaders einklickst.
Ich möchte mich gerne über die Illuminati informieren, weil du mich mit deinen Informationen neugierig gemacht hast. Ich werde mich ins PM Magazin einlesen.
Liebe Grüsse in die Schweiz
Paula

Die Illuminaten werden gerne in populären Romanen dargestellt, so zum Beispiel in der Romantrilogie Illuminatus! von Robert Shea und Robert Anton Wilson, in Umberto Ecos Das Foucaultsche Pendel oder in Illuminati von Dan Brown. Hier werden sie als finstere Schurken, undurchsichtige Komplottschmieder oder dämonische Weltverschwörer dargestellt, denn die genannten Autoren schöpfen nicht aus den quellenmäßig gut belegten historischen Fakten über den Orden, sondern überwiegend aus den Verschwörungstheorien, die über ihn im Umlauf sind. Gleichwohl werden heute oftmals diese fiktiven Angaben über die Illuminaten irrtümlich für wahr gehalten. Auch waren Galileo Galilei (1564–1642) und Gian Lorenzo Bernini (1598–1680) keine Mitglieder, wie es bei Brown heißt, und sie stehen auch nicht in einer jahrtausendealten Traditionslinie von keltischen Druiden über Assassinen und Templer mit dem Ziel, den „umbilicus telluris“ (lat.: Nabel der Erde) zu finden.

Quelle : ganz einfach Wikipedia

Wie ich schon schrieb die Hype ist (mir) unverständlich

rotbart

Es gibt keine schlechten Bücher -
es gibt nur unfähige Autoren

Ich bin enttäuscht vom Film. Vieles ist einfach überhaupt nicht so wie im Buch. Ich denke, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte, würde ich ihn eh ganz toll finden. Aber sie haben einfach zu viel verändert... Meine Meinung.

Liebe Sabine, mir ist es genauso gegangen, der Film war im Grunde sogar ziemlich fad. Die spannendsten Action-Szenen sind garnicht vorgekommen (z.B. wie Langdon aus dem Hubschrauber stürzt), die Lovestory gab's auch nicht, und die Handlung war so lahm, dass sie mit der rasanten Musik nicht mitgekommen ist, die wohl künstlich Tempo machen sollte. Ich finde den Film einfach schlecht, und daran kann die tolle Computeranimation (die Vatikanszenen sind ja alle künstlich, weil man dort nicht drehen durfte) auch nichts mehr ändern.

Hallo Zusammen,
Dan Brown ist mir als Schriftsteller eher suspekt gewesen,weil er in einem anderen Buch sehr eigenwillig mit Fakten herumgesprungen ist. Als ich das Buch Illuminati las, kam mir auf  den ersten Seiten schon wieder die Galle hoch, als ich las Antimaterie in grösserer Menge machbar und Illuminati existiert wirklich.
Nun auch in diesem  macht Dan Brown seine Gedankenspiele mit Fakten. Aber ich forschte ein bisschen nach und muss sagen sooo schlimm ist es warscheinlich gar nicht.
Antimaterie, gibt es wirklich wurde 1995 im CERN zum erstenmal entdeckt ist aber militärisch und komerziell nicht nutzbar. Auf Grund seiner extremen Insabilität und der Tatsache das die Freisetzung der gespeicherte Energie genaugleich viel Energie braucht, müssen wir in den nächten Jahren diesbezüglich keine Angst vor dem Weltuntergang haben.
Die Illuminati habe ich schon mal etwas beschrieben.
Ansonsten könnte man noch einige Fakten ausbeindeln. Wäre vielleicht noch Interssant. Aber es ist ja ein Thriller und kein Wissenschaftsjunal. Und Herr Brown hat sich gesteigert, diesmal spricht er nicht von genau nachrescherschierten Fakten sondern nur von Dichtung und Wahrheit.
 
Gruss Stephan

Ich war ja nach Sakrileg schon mehr als gespannt auf die nächste Verfilmung eines Dan Brown Klassikers und wie schon das Buch, hat mich auch der Film begeistert.
Obwohl im Vergleich zum Buch im Film einiges weggelassen wurde, machen für mich die herrlichen Kulissen alles wett. Allein der Blick vom Petersdom über den Petersplatz (gleich am Anfang) ist atemberaubend und die Spurensuche quer durch die heilige Stadt (Pantheon, Engelsburg, ....) ist für mich Spannung wie auch Augenschmaus zugleich.
Für Rom-Fans optisch ein Muss !!!!!!!

Ich hab Illuminati letzte Woche in meinem Urlaub gelesen und bin, ehrlich gesagt, enttäuscht. Sicherlich, es ist spannend geschrieben, aber ich habe schon vor einiger Zeit "Sakrileg" gelesen und die beiden Bücher sind in ihrer Art zu ähnlich. Wenn man ein Buch von Dan Brown gelesen hat, genügt das und ich werde sicherlich nicht sein neues Buch, das ja in zwei Wochen auf den Markt kommt, lesen.  

Ich hab mich durch Meteor jetzt auch gequält, weil es einfach immer die gleiche Geschichte ist. Nur der Ort der Handlung ändert sich von Buch zu Buch.
Das neue Buch von Dan Brown möchte ich trotzdem lesen.

Wir schimpfen darüber, dass der Typ eigentlich schlecht schreibt und die Story immer die gleiche ist, aber sein neues Buch haben wir trotzdem schon vorbestellt.... Ich hab ja die Ausrede, dass es ein Geschenk für meinen Freund ist   Smile

Per Zufall habe ich im TV den Film zum Buch gesehen und wurde mal wieder in meinem (Vor-)Urteil bestärkt :

Der Film ist unzweifelhaft ein Thriller, aber er lebt nicht von der Geschichte (die ist miserabel) er lebt von den Schauspielern und der Regie.

Ebenso ging es mir bei Sakrileg, das Buch habe ich immerhin ja noch angefangen (ca. 100-150 Seiten) dann bin ich eingeschlafen, der Film aber der hält wach !

Der Typ sollte auf Bücher verzichten und gleich nur Drehbücher schreiben.

rotbart

Es gibt keine schlechten Bücher -
es gibt nur unfähige Autoren

Es gibt keine schlechten Bücher -
es gibt nur unfähige Autoren

Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit gelesen und fand es sehr kurzweilig und spannend und leicht zu lesen - ich habs auf Englisch gelesen (Originaltitel: Angels & Demons).
 
Mag schon sein, dass die Fakten nicht ganz zusammenstimmen, aber da ich über dass Thema eigentlich sehr sehr wenig weiss, hat es mich nicht so arg gestört.

Also was Dan Brown als Autor angeht, ich find ich schon toll... seine Bücher "Sakrileg" und eben auch "Illuminati" hab ich verschlugen und genauso könnt ich mir die Verfilumungen immer und immer wieder anschaune. Im Vergleich zu den Romanen fehlen natürlich unendlich viele Details, aber das ist im Grunde ja nicht verwunderlich.... mit dem Film erhält man ja immer die abgespeckte Version des Buches.
"Illuminati" hab ich kürzlich auch wieder mal im Fensehn gesehn... toll... allein schon desshalb, weil es in Rom spielt und ich kann von den Bildern dieser Stadt einfach nicht genug kiegen... und dann noch die Spannung dazu, was will man mehr. Und Tom Hanks in der Hauptrolle passt natürlich auch perfekt...!!!
 
Womit mich Brown etwas enttäuscht hat, ist sein Nachfolger-Roman "Das verlorene Symbol".... das war zwar nicht schlecht, aber im Vergleich zu den beiden Vorgängern dann doch etwas mager.... Aber gut, da nochmal anschließen zu können... ist halt auch nicht einfach. Ob eine Verfilmung dieses Buches auch geplant ist, weiß ich leider nicht... ich fürchte aber, wenn.... dann wird auch dieses Vorhaben nicht so 100%ig aufgehen...