Idyllen in der Halbnatur

Wilhelm Genazino erzählt, wie er schreibt und wie er zum Schreiben kam, warum die Welt so merkwürdig ist und ohne Bücher kaum auszuhalten.

Meine Gedanken zum Buch: 

Ein wenig wie das "Best of" von Genazino. Allderdings sollte man doch die angesprochenen Werke zuvor gelesen haben. Für wahre Fans. Also für mich volle!

Das Unheimliche beginnt heimlich.

Seitenangabe für Zitat1: 
39

Es muss Folgen haben, dass es gleichgültig geworden ist, was in der Kunst geschieht.

Seitenangabe für Zitat2: 
52

Ich werde dir wieder schreiben. Aber sorg dich nicht, wenn es nicht geschieht; das kann nur heißen, dass wir beschäftigt sind.

Seitenangabe für Zitat3: 
53
Verlag: 
Hanser
Auflage: 
1.
ISBN: 
9783446239777

Kommentare

  • S 73: Das Leben wird nach vorne gelebt und nach hinten verstanden. (Genazino zitiert Kierkegaard)
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  • Reinhard E. Karner S 73: Nackte Verstehensamateure.
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  • Reinhard E. Karner S 95: Ich schreibe anders als ich rede, ich rede anders als ich denke, ich denke anders als ich denken soll und so geht es weiter bis ins tiefste Dunkel. (Genazino zitiert Kafka)
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  • Reinhard E. Karner S 109: Thomas Mann - es gibt dieses Foto - ist sogar von hinten fotografiert als Thomas Mann erkennbar.
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  • Reinhard E. Karner S 126: Es sind manche hübsche Sächelchen in meinen Büchern, nur muss man sie aus dem Miste herauszuklauben verstehen. (Genazino zitiert Altenberg)
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  • Reinhard E. Karner S 140: Kaum ein Mensch kann seine eigene Geschichte hinreichend richtig erzählen.

 

 

Mal wieder ein Buch, das noch unendlich fortdauern dürfte. Genazino beruhigt einfach. Sein literarischer Blick geht so tief und berührt immer wieder den Grundgedanken oder besser die Wurzel, wo man dann doch nicht gerne fertighindenkt. Er führt sein Erzähltes auf den Grund. Interessant auch seine Bildbeschreibungen. Hab einige mir unbekannte Maler kennen gelernt. Giorgio Morandi, Edward Hopper,Francis Bacon und Georges Seurat.