Helene - Eine Kriegskindheit

Deutschland in den Jahren des Zweiten Weltkrieges. Besonders in den großen Industriestädten zermürben ständige Bombenangriffe die Bevölkerung. Not und Elend sind allgegenwärtig. Diese Geschichte schildert die Kriegsjahre aus der Sicht des Mädchens Helene. Während sich ihr Vater als Soldat in Paris befindet, erlebt Helene, gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren vier Geschwistern, all die Grausamkeiten des Krieges. Das Mädchen muss miterleben, wie die Bomben um sie herum alles in Schutt und Asche legen. Überall gibt es Tote und Verletzte und schließlich trifft ein schwerer Schicksalsschlag sogar ihre eigene Familie. Als Helene durch die Kinderlandverschickung nach Bayern kommt, kann sie die Kriegswirren für einige Zeit verdrängen, doch kaum kehrt sie nach Hause zurück, überschatten tragische Ereignisse ihr Leben.
Obwohl dieses Buch auch einige amüsante Anekdoten aus dem Leben des Mädchens Helene schildert, so ist es doch geprägt von den alles zermürbenden Grausamkeiten des Krieges. Es ist eine Schilderung, die unter die Haut geht und für allzu sensible gemüter eher nicht geeignet ist.

Die Geschichte beruht auf eier wahren Begebenheit.

Meine Gedanken zum Buch: 

Dieses Buch zog mich tief in seinen Bann. Es ist aus der Ich-Perspektive des Mädchens Helene geschrieben und zeigt auf beeindruckende Art und Weise, was unschuldige Kinderseelen in den schrecklichen Kriegsjahren durchmachen mussten. Die Handlung des Buches bescherte mir oft eine Gänsehaut. Ich litt mit dem Mädchen Helene, ich zitterte mit ihr und ich weinte mit ihr.
Es ist ein fesselndes Buch, welches einen tiefen Eindruck hinterlässt.

Verlag: 
Wagner-Verlag
Auflage: 
Erstauflage
ISBN: 
3-86683-074-2