Galdäa. Der ungeschlagene Krieg

Galdaea_150_Pxl.jpgKlappentext:

"Wir wollen diesen Krieg beenden. Das kann nur auf zwei Weisen geschehen. Entweder durch die völlige Harmonie der Beteiligten oder die totale Vernichtung einer der Parteien." - Tara SKhanayilhkdha Vuvlel TArastoydt, galdäische Konsulin auf Penta V.

Dabei behauptet die offizielle Geschichtsschreibung, die Sicherheit sei schon vor Jahrzehnten wieder hergestellt worden. Allerdings geraten die Dinge in Bewegung, als ein Datenchaos die offiziellen Stellen lahmlegt und Michael Sanderstorm einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur kommt.

"Vielleicht ist die Einmischung der Goldenen Bruderschaft ein Akt der Verzweiflung und die die Maden wollen damit nur ihre Pfründe erhalten? Wie gewaltig ist eigentlich das Wespennest, in das wir da gestochen haben?

Eine schwielige Hand packte seinen Nacken und schob ihn zu seinen Instrumenten und Rechnern hinüber. Eine leidenschaftslose, unbarmherzige Melodie, Verzweiflung und Sehnsucht, süß und scharf, unwiderstehlich, wenn jemand sie spielt, der am Rand eines glassplittergespickten Abgrunds steht.

Nach den Romanen "Vilm - Der Regenplanet" und "Vilm Die Eingeborenen", die beide mit dem Deutschen Science Fiction Preis 2010 ausgezeichnet wurden, fügt Karsten Kruschel seinem faszinierenden VILM-Universum ein neues, spannendes Kapitel hinzu.

Meine Gedanken zum Buch: 

"Buch des Monats" im Portal Phantastik-Couch.de.
Die ersten Kritikerstimmen zum Roman "Galdäa. Der ungeschlagene Krieg" klingen so:

• Ein spannendes und faszinierendes Abenteuer in einer detailreichen
und gut ausgearbeiteten Welt. Ein würdiger Nachfolger der VILM-Bände.
(Petra Hartmann, Literaturwissenschaftlerin und Fantasy-Autorin)
 
"Obwohl der Plot der Geschichte schon ausreicht, um den Leser in seinen Bann zu schlagen, ist das eigentliche Highlight des Buches die vielschichtige Beschreibung der Figuren."
(Klaus Volmer, Phantastik-Couch)

• Rückkehr ... ins rätselhafte 'Vilm'-Universum. Mit 'Galdäa. Der
ungeschlagene Krieg' setzt der Wahlsachse die Erzählung fort, ohne dabei eine direkte Fortsetzung zu
liefern. (Steffen Könau, Mitteldeutsche Zeitung)

• ...so dichte, phantasiereiche SF gibt es selten zu lesen. (Ralf
Julke, LIZ-Chef)

Ausführliche Leseprobe als Download (PDF):
http://www.wurdackverlag.de/downloads/galdLP.pdf

Links zu den Zitaten:

http://www.phantastik-couch.de/karsten-kruschel-galdaea-der-ungeschlagene-krieg.html
http://www.scifinet.org/scifinetboard/blog/petrahartmann/ind...
http://www.l-iz.de/Bildung/B%C3%BCcher/2011/05/Karsten-Krusc...
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/pag...

http://62.75.219.232/ernstwurdack-p96h13s33-Galdaea.html

Wochenlang hatte sie stillgehalten und so getan, als sei alles in bester Ordnung, aber heute würde sie es endlich tun, und wie auch immer das alles ausgehen mochte, in dieses Zimmer würde sie nie wieder zurückkehren, zumindestens nicht lebend. Was für ein Unsinn, dachte sie, wenn alles schiefgeht und ich diese Nacht nicht überlebe, werden die wohl kaum so dämlich sein, meine Leiche in dieses Zimmer zu bringen.
Die Gelegenheit zur Flucht war da. Die Tür war nicht verschlossen. Sie war es seit Wochen nicht mehr. Heute jedoch wäre der Weg dahinter frei, abgesehen von den elektronischen Wächtern in den Wänden und Decken. Heute wären alle auf dieser Feier; und niemand würde auf die Bilder der Überwachungsaugen achten. Jana entspannte unter dem kalten weißen Tuch ihren nackten Körper und ließ Kraft in ihre Beine und Arme fließen. Das war eine ihrer täglichen Übungen, seitdem sie herausbekommen hatte, wie sie die Substanzen neutralisieren konnte, die man ihr in das Essen und in die Getränke mischte. Zwar hatten die Leute im Institut keine Ahnung davon, wer und was diese Frau war, aber sie gingen auf Nummer Sicher. Das war nicht sicher genug.

Seitenangabe für Zitat1: 
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»Bleibt nur die Frage, warum plötzlich all das Galdäa-Zeug emporploppt. Was der Startimpuls war.«
Bonnie nickte. »Jemand muss all das ausgelöst haben.«
Markus stand auf und sah auf die grauhaarige Frau herunter. Es war kein Geistesblitz, was ihm da durch den Kopf gegangen war, es fühlte sich lediglich bedeutend an. »Den Zufall zu bemühen, will
mir nicht gefallen«, sagte er. »Das wäre so, als ob eine Katze über eine Tastatur läuft und dabei zufällig eine spannende Melodie komponiert.«
Bonnie sah zu ihm auf. In dieser Position fühlte sie sich offenbar unterlegen; sie rutschte hin und her, und ihre Hände wollten zu den merkwürdig geformten Gegenständen in ihren Taschen. Der Musiker achtete nicht auf sie.
»Ich habe da so ein Gefühl. Janas Flucht und das Auftauchen der Dateien haben dieselbe Ursache. Jemand hat ihr die Flucht ermöglicht, weil sie mit den Daten etwas tun kann. Was auch immer.« Er stockte und sah unsicher zu Bonnie.
Die Augen der Soldatin leuchteten.
»Eine Verbindung von außen ins Photek-Institut«, sagte sie, »ein Signal, das Janas Flucht auslöste oder ermöglichte. Und die Quelle dieses Signals ist dieselbe, die dann die schlafenden Datenbanken
geweckt hat. Markus, du bist ein Genie!«
Sie sprang auf, schlug Markus begeistert auf die Schulter und stürzte aus dem Raum. Er hatte nicht begriffen, warum er ein Genie sein sollte. Er fühlte sich wie ein geprügeltes Genie, rieb sich die schmerzende Schulter und folgte Bonnie. Vielleicht kehrte ja das Gefühl in seinen Arm zurück, wenn er sich ein bisschen bewegte.
Und vielleicht kam er Jana oder Galdäa etwas näher, wenn er sich an die Fersen von Frau Wayss heftete ...

Seitenangabe für Zitat2: 
208
Verlag: 
Wurdack Verlag
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
978-3-938-06572-3