Bücher finden
AutorInnen
Rubriken
Ort der Handlung
Neueste Weblogeinträge
- Lesung Markus Heitz in Wien am Mittwoch, 09.Mai 2012
- Lesungen Raum Gleisdorf April 2012
- Index Librorum Prohibitorum
- 100te Todestag von Karl May
- Der Winter-Kartoffel-Knödel gerade angefangen
- Bald 800 bookreaders!
- Zitat des Tages
- Jane Austen als eBook
- T.C. Boyle liest - in Deutschland und in Wien!
- eBook Reader , erste Erfahrungen
Der beliebteste und neueste Inhalt
Anmelden
interessante Listen
Finale

- Anmelden oder kostenlos registrieren um Kommentare zu schreiben
- 611 Abrufe
Die User-Beiträge decken sich nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von bookreaders.at.
Sollten diese Ihre Rechte verletzen, bitten wir um .
Sollten diese Ihre Rechte verletzen, bitten wir um .
Dein Lieblingsbuch im Bücherforum nicht gefunden?
Werde selbst Buchpate!
Inhaltsangabe bzw. Zusammenfassung - selbst verfasst oder der Buchklappentext, Zitate, Quellenangaben, deine Meinung, und schon bist du Buchpate. Wir freuen uns auf deine Lieblingsbücher.
Stelle deine Bücher im Forum vor und diskutiere mit anderen bookreaders über das Buch. Rezension bzw. Rezensionen sind zwar "hübsche" Worte, auf bookreaders.at schreibt einfach jeder seine Meinung in der Diskussion. Eine Bewertung des Inhalts mit Sternchen oder dergleichen, wie sie in Buchbesprechungen üblich scheint, gibt es auf bookreaders.at nicht. Was zählt sind die persönlichen Eindrücke über den Inhalt, den Autor, ... Wir freuen uns über jede Buchvorstellung.


Die "neue Klara"
ist offensichtlich nicht geeignet für den Auftrag, den sie erfüllen soll - sie ist sogar überfordert. Es ist meiner Ansicht nach auch nicht ganz klar, was der Erzähler von "seinen Klaras" will. Eine normale Beziehung zu Frauen ist das nicht. (Moldauer hat da anscheinend einen anderen Zugang zu den Frauen.) Der Erzähler mystifiziert Klara und hat es wahrscheinlich nie geschafft, sie tatsächlich zu berühren.
Freud mich,
dass du's schon durch hast.
Ja, das ist ganz eigenartig. Sein Wunsch, sie könnte es bitte doch sein, die Freundin aus der Vorzeit, gipfelt in eine Art Blindheit und in ein hoffendes Experiment mit diesem Konzert am Land.
Er gibt sich mutig - jedoch ist das fast fahrlässig. Durch seine Krankheit wird ihm diese Idee, kommt mir vor, eher erlaubt. Oder?
Narrenfreiheit, kränkliches Aufbäumen, ...
schreibt Reini
Ist die neue Klara
tatsächlich die neue Klara?
Hätte denn die "alte" das gehalten, was sich der Erzähler versprochen hat?
Ist denn die "neue" tatsächlich nicht die "alte"?
War deshalb das Experiment mit dem Festival ganz umsonst?
Nein, sage ich, recht hat er, no risk no fun, und den Spass hat er gehabt und sich selbst ein paar wunderschöne Wochen geschenkt. Seine letzten.
Hätt er's nicht gemacht, wär er einfach so im stillen Kämmerchen zu Grunde gegangen, oder?
Trotzdem finde ich,
darf er mit Menschen nicht so umgehen, als wären es Puppen, und er allein bestimmt, was passiert. Natürlich - es ist gut, dass er sich aufgerafft hat und leidenschaftlich sein Ziel verfolgt. Aber die neue "Klara?" war nur Spielzeug in seinem Spiel und wusste nicht wie ihr geschieht und war - wie gesagt - überfordert.
Zum Thema Menschen wie Puppen behandeln....
... fällt mir ein Buch ein, das witzigerweise sogar "Clara" heisst - ich werde es gleich hier einstellen.
Ja, Klara war
möglicherweise überfordert. Aber nur mit der Musik, die sie hätte spielen sollen. Und welcher Tutti-Musiker kann der Versuchung widerstehen, endlich den Grundstein für seine Solokarriere zu legen? Ich denke Wallner hat hier sehr gut das freizügige Leben, die Intrigen und den Ehrgeiz in Musikerkreisen wiedergegeben.
Bedeutet nicht, Klara als "Puppe" zu bezeichnen ihr gleichzeitig zu unterstellen, sie wüßte nicht was sie tue? Ich denke eher, es war Klara, die hier - mit vollem Risiko zwar, aber sehr bewußt - gespielt hat.
Die neue Klara kann doch nie und nimmer
die alte Klara sein, denn, das liegt auf der Hand, ihr Talent nicht der alten entspricht. Nr. 1.
Jedoch bewundere ich den Mut der neuen Klara, die genau weiß, dass sie das Geforderte nicht erfüllen kann. Ich glaube, sie liebt die Liebe, die ihr entgegengebracht wird, ohne die Person ihres Entdeckers zu lieben. Sie schätzt also, und freut sich, der Chance, die ihr gegeben wird. Sie weiß ja definitiv nichts von der alten Klara, nur ihr Umfeld setzt sie immer wieder in Beziehung zur alten. Ich glaube, dass wir alle gerne in eine Richtung gelenkt werden, wenn das mit Bewunderung (egal woher diese kommt und stammt oder herrührt) geschieht und gerne (passiv) in eine Richtung gestoßen werden.
"Jemand vertraut mir, also hau ich mich rein" das dürfte der Leitspruch der neuen Klara sein.
schreibt Reinhard