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Eine blaßblaue Frauenhandschrift

Bild von Michael Hausmann
Verfasst von yellow bookreader Michael Hausmann am Fr, 18/01/2008 - 21:38
Inhaltsangabe

Leonidas Tachezy bekommt einen Brief seiner Jugendliebe Vera Wormser, in der er als wohlhabender Sektionschef gebeten wird ihrem 17 jährigen Sohn einen Platz in einer guten Schule zu besorgen. Leonidas ist wie vom Donner gerührt und ist der Überzeugung, das von seinem Sohn die Rede ist, der aus eine kurzen aber intensive Liebesaffaire mit Vera entsprossen ist. Das schlechte Gewissen beginnt ihn zu packen, wilde Phantasien machen sich breit, denn frühere Briefe von Vera hat er ungelesen vernichtet. Leonidas verliert seine aalglatte Oberfläche, wird angreifbar. Schliesslich ringt er sich durch, Vera zu treffen...

Zitate

Wenn er den Brief liest, wenn zur Gewißheit wird, was er nicht einmal zu ahnen wagen darf, dann gibt es kein Zurück mehr. [...] Ratlos steht er im engen Raum, während die Sekunden eilen. Ihm wird übel vor seiner eigenen Angst und Niedrigkeit.

Seitenangabe für Zitat1:
25
Quellenangaben
Verlag:
Fischer Taschenbuch Verlag
Erscheinungsjahr:
2003
Auflage:
16. Auflage
ISBN:
3-596-29308-1
Meine Gedanken zum Buch:

Schlechtes Gewissen und Taten aus längst vergangenen Tagen können das Jetzt aufs erstaunlichste beeinflußen. Hier hilft keine Abgebrühtheit, kein Training, denn der Schlag kommt ohne Vorwarnung in Momenten der größten Selbstgefälligkeit!

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Bild von Reinhard E. Karner

Von diesem Buch war ich weniger begeistert,

da es sich doch ein wenig zog. Ich spürte, oder besser erlas nicht die Notwendigkeit, aus diesem zentralen Brief einen Elefanten zu machen (den sprichwörtlichen). Mi dispiace.
schreibt Reinhard

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