Die italienischen Schuhe

die_italienischen_Schuhe.gifFredrik Welin, ehemaliger Chirurg, lebt allein auf einer kleinen Insel in den Schären. Ihm ist etwas widerfahren, was er nur "die Katastrophe" nennt, und er glaubt, mit dem Leben abgeschlossen zu haben. Da steht eines Morgens Harriet vor ihm, die er einmal sehr geliebt und dann trotzdem verlassen hat. Sie ist schwerkrank, deshalb soll er ihr eine letzte Bitte erfüllen.

Meine Gedanken zum Buch: 

O weh.... das war vielleicht zäh....
Bei Mankell eigentlich kaum vorstellbar..... auch zu meiner Verwunderung hat sich dieser Roman in alle Ewigkeit gezogen.
Vielleicht habe ich den "Bestseller" darin nicht erkannt.
Vielleicht war es auch einfach die falsche Wahl zur falschen Zeit.
 
"Die italienischen Schuhe" ist ein sehr stilles, schlichtes aber auch bewegendes Buch. Es ist ein bisschen Liebesroman, ein bisschen Drama und auch vielleicht ein bisschen "Lehrbuch".
Ein Roman über Gefühle, verpasste Gelegenheiten, falsche Entscheidungen, Einsamkeit und auch über das Alter.
 
Leider habe ich nie so richtig in die Geschichte gefunden. Das Lesen war so bedrückend und langatmig, ich hatte fast das Gefühl von der Schwere und Melancholie erdrückt zu werden. Für mich waren es 365 sehr mühevolle Seiten.
Schade, es tut mir fast in bisschen Leid um das Buch, aber Mankell hat es leider nicht geschafft mich zu erreichen. Die Schwerfälligkeit und Traurigkeit der Worte haben für mich den Inhalt einfach überschattet.
Weniger ist oft mehr!!!

Ich habe versucht zu vermeiden, mich von Versprechen verlocken zu lassen. Man wird so leicht betrogen.

Seitenangabe für Zitat1: 
55

Angst zu haben bedeutet nicht, dass ich dem nicht zu trotzen wage, was mich erschreckt.

Seitenangabe für Zitat2: 
111

Menschen auf Inseln sind selten laut und gebrauchen nicht viele  Worte. Dafür ist der Horizont zu groß.

Seitenangabe für Zitat3: 
353
Verlag: 
Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co KG
Auflage: 
Lizenzausgabe 2011
ISBN: 
978-3-423-13972-4