Die Zeitmaschine

Die_Zeitmaschine.gifEin Untertan Ihrer Majestät Queen Victoria, der namenlose Zeitreisende, erzählt seinen Freunden von seiner Erfindung: einer fahrradähnlichen Maschine, die Vor- und Rüchwärtsgang auf der Zeitachse, mithin also die Erforschung des Schicksales der menschlichen Spezies ermöglicht. Während der Demonstration entschwindet der Erfinder und taucht erst 8 Tage später wieder auf. Wunderliches hat er zu berichten aus dem Jahr 802701, wo für die kindlich-zutraulichen Eloi alle Menschheitsträume in Erfüllung gegangen zu sein scheinen. Doch die Idylle trügt ...

Meine Gedanken zum Buch: 

Mit diesem Roman von der vierten Dimension schlägt die Geburtsstunde des modernen Science-fiction. Eigentlich bin ich kein Fan solcher Bücher, doch der Ideenreichtung von H.G. Wells macht diesen Zukunftsroman für mich trotzdem lesenswert.
Wie sehen wir selbst diese/unsere Zukunft ? Wie wird sich die Menschheit weiterentwickeln und was  wird geschehen wenn sie an dem Punkt angelangt ist, an dem es nicht weiter nach "oben" geht ???

Der Zeitreisende gehört zu jenen Menschen, die zu gescheit sind, um glaubwürdig zu sein: Nie hatte man das Gefühl, ihn ganz zu durchschauen, immer vermutete man einen Rest von Geheimnis, eine hinter seiner geistvollen Offenheit versteckte Ironie.

Seitenangabe für Zitat1: 
20

Nichts an all dem war beunruhigend. Im Gegenteil, diese hübschen kleinen Leute hatten etwas an sich, das Vertrauen einflößte - eine anmutige Freundlichkeit, eine gewisse kindliche Grazie.

Seitenangabe für Zitat2: 
38

In dieser stillen Dämmerung schienen meine Sinne übernatürlich geschärft. Mir war, als fühlte ich die Hohlheit der Erde unter meinen Füßen, ja als könnte ich tatsächlich in ihrem Inneren die Morlocken wie in einem Ameisenhaufen herumkrabbeln  und auf die Dunkelheit warten sehen.

Seitenangabe für Zitat3: 
96
Verlag: 
Deutscher Taschenbuchverlag
Auflage: 
4. Auflage 1999
ISBN: 
ISBN 3-423-I2234-X