Die Zahl

Inspektor Otto Morell hat sich von Wien in den kleinen Tiroler Ort Landau versetzen lassen, um keine brutalen Mordfälle mehr bearbeiten zu können. Er kocht und isst lieber, oder kümmert sich um seine Pflanzen. Doch plötzlich passiert das Ünmögliche. Ausgerechnet in Landau geschieht ein Gewaltverbrechen, wie Morell es in dieser Brutalität nicht einmal in Wien erleben musste. Im eingeschneiten Dorf macht er sich nun, mit Hilfe einer Gerichtsmedizinerin und einem Freund des Toten daran, das immer komplizierter werdende Rätsel zu lösen. Im Zentrum von allem steht eine Zahl, die Zwölf, die plötzlich überall präsent zu sein scheint...

Meine Gedanken zum Buch: 

Einen guten klassischen Ermittler-Krimi zeichnet, meiner Meinung nach, aus, dass man möglichst lange Zeit im Unklaren bleibt und genau so rätselt wie der Ermittler. Das in Kombination mit einem interessanten Personal sorgt für Spannung und Freunde am lesen. Daniela Larcher gelingt in ihrem Erstling genau das und ich habe mich von Anfang bis Ende super unterhalten gefühlt, fand sowohl die Motivation als auch die Auflösung der Täterschaft wunderbar und habe besonders die Gerichtsmedizinerin Capelli sehr ins Herz geschlossen. Super Lesestoff!

Verlag: 
Fischer Taschenbuch
Auflage: 
1.Auflage
ISBN: 
3-596-18241-7