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Die Rückkehr des Tanzlehrers

Bild von Reinhard E. Karner
Verfasst von bookreaders team member Reinhard E. Karner am Fr, 23/10/2009 - 19:02
Inhaltsangabe

DieRueckkehrdesTanzlehrers_0.jpgStefan Lindmann, 37, Polizeikommissar in Südschweden, bekommt an einem Tag gleich zwei schlechte Nachrichten. Er hat Krebs, und sein ehemaliger Kollege und Mentor, Herbert Molin, wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Um auf andere Gedanken zu kommen, fährt Lindmann hinauf nach Norrland. Dort hat Herbert Molin nach seiner Pensionierung in völliger Abgeschiedenheit gelebt, bis er am 19. Oktober 1999 überfallen, gefoltert und getötet wurde - ein Mord, der einer Hinrichtung gleicht.

Zitate

Er blätterte sich zu einem Entschluss.

Seitenangabe für Zitat1:
38

Sie brauchen mir nicht die Hand zugeben. Ich fürchte Bakterien mehr als Menschen.

Seitenangabe für Zitat2:
245

Ich bin entschieden der Ansicht, daß es ein Verbrechen ist, Musik von Johann Sebastian Bach dadurch zu unterbrechen, daß man ein Gespräch beginnt.

Seitenangabe für Zitat3:
291
Quellenangaben
Verlag:
Zsolnay
Erscheinungsjahr:
2000
Auflage:
unbekannt
ISBN:
3552052054
Meine Gedanken zum Buch:

Durch dieses Buch habe ich mich etwas gequält. Warum? Nun, es wird nie richtig spannend und der dramatische Anfang, der spontan abbricht, findet an keiner Stelle wieder in die Handlung hinein. Es ist auch schon nach ca. 100 Seiten ziemlich gelöst (das ganze Buch hat 503). Das Motiv ist völlig banal um nicht zu sagen nicht vorhanden. Der Mörder, in deren Perspektive der Leser manchmal eintaucht (gutes Stilmittel) bleibt auch eher schemenhaft und unklar.
Aber trotzdem wartet man bis zum Ende auf einen Hammer, der aber nicht kommt. Keine nähere Erklärung zu den Tanzschritten aus Blut. Der Roman will blutrünstig wirken, scheinbar traut sich Mankell jedoch selbst nicht zu,seine nicht üblen Ansätze konsequent zu Ende zu schreiben. Oft bleibt man nur mit einer Ahnung der Brutalität alleine. Es fehlt dem Buch die Tiefe.
Weiters werden immer wieder Zusammenfassungen nach nur wenigen Seiten gegeben, für den schnellen Leser nicht notwendig. Oder wollte Mankell sich immer wieder in seinem eigenen Buch orientieren?
Einige banale und unnötige Sätze gefällig?
"Dann hob er die Waffe und trat ein. Er entdeckte sie zu spät."
S 476
"Sie hat nur die Wahl, zu fliehen oder aufzugeben. Und sie hat nicht aufgegeben."
S 475
Trivialliteratur?

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Bild von Paula Gölles

Es hat

mich auch nicht vom Hocker geworfen, als ich dieses Buch las, da ist der Chinese von Mankell schon eine spannendere Lektüre, auch hat er da sehr gut die Zustände die in China herschen immer wieder eingeflochten.
Lieben Gruß
Paula

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