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Die Insel unter dem Meer

Bild von Claudia Maralik
Verfasst von yellow bookreader Claudia Maralik am Di, 07/12/2010 - 14:03
Inhaltsangabe

Insel_unter_dem_Meer.gifDie Mulattin Zarité, genannt Tété, ist erst neun Jahre alt, als der junge Plantagenbesitzer Toulouse Valmorain sie als Dienstmagd für seine lebensuntüchtige Frau kauft. Doch in Tété schlummert eine andere Bestimmung als die der willfährigen Sklavin. Selbst als ihr Herr sie in sein Bett zwingt, als man ihr das erste Kind entreißt und ihr Geliebter sie verläßt, um sich den aufständischen Sklaven in den Bergen anzuschließen, verliert Tété ihr Ziel nicht aus den Augen: die Freiheit für sich und ihre Tochter. Der Konflikt zwischen den aufständischen Sklaven und den weißen Herren in Saint-Domingue eskaliert, und Tété muß eine schwere Entscheidung treffen; sie flieht mit Valmorain, dessen kleinem Sohn und ihrer Tochter aus der brennenden Stadt Le Cap nach Kuba und weiter nach New Orleans. In der bunten kreolischen Gesellschaft findet ihr Drang nach Freiheit und Verantwortung für das eigene Leben neue Nahrung, doch müssen Jahre vergehen, bis ihr Traum Wirklichkeit wird.

Zitate

"Tanz, Zarite, tanz, denn ein Sklave, der tanzt, ist frei.... solange er tanzt" sagte er.
Ich habe immer getanzt.

Seitenangabe für Zitat1:
9

Die Liebe hat stumme Wörter, die klarer sind als der Fluß

Seitenangabe für Zitat2:
140

Das Gerüst aus guten Manieren, das ihm in seinen dreiundvierzig Lebensjahren Halt gegeben hatte, brach in sich zusammen, und zum Vorschein kam ein in die Enge getriebenes Raubtier.

Seitenangabe für Zitat3:
277
Quellenangaben
Verlag:
Suhrkamp
Erscheinungsjahr:
2010
Auflage:
1. Auflage
ISBN:
978-3-518-42138-3
Meine Gedanken zum Buch:

Oh je, das war wohl nix.....
Voller Vorfreude habe ich den neuen Roman von I. Allende zu lesen begonnen.... Abenteuer, Spannung und Exotik habe ich erwartet...leider musste ich aber schon nach Kurzem feststellen, dass dem nicht so ist.
Allendes mitreißender, ausschmückender Schreibstil fehlt hier weitgehend, eher eine lauwarme Erzählung, die man als Leser bekommt. 
 Das vorherrschende Thema (die Sklaverei), was hier behandelt wird, würde eigentlich so viel Potential bieten. Leider hat sie es für mich nicht so richtig verpacken können. Emotionen, die sie vermutlich dem Leser vermitteln wollte, kamen bei mir leider nicht an.
Die 553 Seiten waren teils ganz schön lang.....
 
Als Autor/in ist es sicher generell schwer, seinem Ruf und den Erwartungen der Leser immer wieder auf`s Neue gerecht zu werden. Vorallem, wenn man so wie Allende, schon einige "Bestseller" zu Papier gebracht hat. Mit "Die Insel unter dem Meer" hat sie meiner Meinung nach nicht an ihre Vorgänger anschließen können. Vielleicht wieder beim nächsten Mal.

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