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Die Frau in der hinteren Reihe

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Sehr gelungen!
Obwohl das Ende etwas eigentümlich ist. Nun ja, das ganze Buch überrascht und wirft Fragen auf. Hat jeder Mensch eine zweite (oder vielleicht sogar dritte) Seite? Was wird mir wirklich geglaubt?

Was diese Frau alles unternimmt um ihren Ehegatten zu erobern. Und er ist so blind und träumt sich nach China!
P.S.: Liebe Alex, entschuldige, ich habe in deinem Buch (gedankenverloren) Sätze markiert. Aber das beweist, wie sehr ich vom Buch gefangen war.
schreibt Reinhard
Kein Problem! Aber
Kein Problem! Aber eigentlich schon komisch, dass der Ehemann ihr keinen Raum zur Wandlung gibt. Traurig, oder?
Sie hat aber auch nie ein Outing gewagt...das zeigt irgendwie die Vernachlässigung der Kommunikation zwischen Paaren, die es ja leider gibt.
Ich hab noch lange über das Buch nachgedacht und es ist wichtig, dass man sich in einer Beziehung Freiräume und dem Partner "Wandlungen" und Experimente erlaubt, soweit diese nicht ausarten...oder?
Der Schluss hat mich sehr aufgeregt.
war das jetzt ein Happy End?
ich glaube nicht.
oder vielleicht doch?
schreibt Reinhard
Sicher kein
Sicher kein Hollywood-Happy-End...für mich war es traurig, dass manche Männer gar nix sehen, manchmal...
Zitat Seite 53
Das war wieder mal typisch für mich, sobald ich von jemand beeindruckt war, wurde ich unbeholfen, oder vielmehr "einwandfrei", wie mein Mann sagte.
Der zweite Roman, den ich
Der zweite Roman, den ich von Francoise Dorner gelesen habe, wieder sehr gelungen wie ich finde.
Diese Geschichte über einen Frau sich in einer völlig oberflächlichen Partnerschaft befindent - unverstanden, unbemerkt, "allein" - hat auch mich sehr nachdenklich gestimmt. Sicher kein Einzelfall, eher einen Situation aus dem Leben gegriffen.
Sie hat für sich einen neuen Weg eingeschlagen, um ihre Beziehung zu retten, aber auch um sich selbst zu retten, nicht viele von uns hätten wahrscheinlich den Mut dazu aufgebracht. Sie hat einen zweite Seite an sich entdeckt und sie hat Gefallen daran gefunden. Reinhard hat gemeint, ob jeder von uns zwei Seiten hat. Ich würde sage, JA nur ist nicht jeder "gezwungen " diese zweite Seite auch zu endecken.
Hätte sich Nina in einer "einigermaßen" glücklichen Beziehung befunden, hätte sie sich wahrscheinlich nicht zu dieser "Fremden" entwickelt. Sie wäre im Großen und Ganzen glücklich gewesen, hätte das eine oder andere akzeptiert und hätte ihr Leben so weitergeführt wie bisher. Genau so ist es vermutlich bei jedem von uns. Erst wenn wir an einen Punkt kommen, an dem wir absolut nicht mehr weiter wissen, ziehen wir die Notbremse und suchen nach Auswegen....
Das "Happy End"..... was soll man dazu sagen.... klar, ein Happy End aller Hollywood war es natürlich nicht, aber seien wir doch mal ehrlich, so etwas gibt es im wirklichen Leben schließlich auch nicht.
Ich finde, dass es für Nina in gewisser Weise schon ein Happy End war. Sie hat sich immerhin selbst gefunden, auch wenn sie dafür etwas aufgebe musste, das im Grund e schon lange nicht mehr da war.
Szenen wie die auf Seite 71, gehören zumindest für sie jetzt der Vergangenheit an:
"Ich hatte mich ausgezogen und war in dem Babydoll hereingekommen, das er mir zum Hochzeitstag geschenkt hatte. Er sah zu mir hin, ohne mich zu sehen."