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Die Bibel nach Biff (Lamb: The Gospel According to Biff, Christ’s Childhood Pal)

Bild von Hannah K.
Verfasst von white bookreader Hannah K. am Fr, 22/08/2008 - 21:08
Inhaltsangabe

Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund

Im Buch der Bücher fehlen einige Kapitel:
Grund genug, einen Mann namens Levi bar Alphaeus, kurz Biff, aus seinem nun schon fast 2000 Jahre währenden Todesschlaf zu wecken. Unter den wachsamen Augen von Engel Raziel soll Biff alles über die turbulente Jugend von Josua, auch unter dem Namen Jesus H. Christus bekannt, berichten. Denn Biff ist der einzige glaubwürdige Zeuge dieser Zeit. Er stand dem jungen Messias schon zur Seite, als dieser noch versuchte, vertrocknete Eidechsen zum Leben zu erwecken...

Zitate

Als ich dem Mann, der die Welt retten würde, zum ersten Mal begegnete, saß er am großen Brunnen in Nazareth, und eine Eidechse hing aus seinem Mund.

Seitenangabe für Zitat1:
13
Quellenangaben
Verlag:
Goldmann Manhattan
Erscheinungsjahr:
2008
Auflage:
Deutsche Erstveröffentlichung
ISBN:
ISBN: 978-3-442-54182-9
Meine Gedanken zum Buch:

"Ein wundervolles, saukomisches Buch." Jürgen von der Lippe
Dem kann ich nur zustimmen! Meiner Meinung nach absolut lesenswert.

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Bild von tedesca

Das Buch ist gut und witzig

Das Buch ist gut und witzig geschrieben, hat aber zwischendurch leider unglaubliche Längen, und bei etlichen Szenen hab ich mich auch gefragt, warum die Geschichte dermaßen ins Obstruse abrutschen muss, das hätte sie doch garnicht notwendig gehabt. Trotzdem musste ich immer wieder laut auflachen, weil Biffs Kommentare einfach unvergleichlich sind. Wie er die Vergangenheit sieht, ist eine Sache, aber wie er sein Leben mit dem Engel in diesem Hotelzimmer beschreibt, ist äußerst komisch. Wobei mir der Humor manchmal schon etwas zu brachial ist, ganz abgesehen davon, dass mich diese amerikanischen Abkürzungen der biblischen Namen ziemlich genervt haben. Maria Magdalena als Maggie, Nathanael als Nate und Bartholomäus als Bart... naja.... hätte nicht sein müssen.

Wirklich gut hat Moore die Kurve mit dem Ende Christi gekratzt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie man das witzig darstellen sollte. Aber er hat es uns erspart, die ganze bekannte Geschichte im Detail aufzurollen und sich stattdessen auf die anderen Figuren konzentriert, ohne je ins Geschmacklose abzurutschen.

Ich hab oft gelesen, dass das im Handel erhältliche gekürzte Hörbuch sehr schlecht angekommen ist. Ich hatte die ungekürzte Version von audible.de, gelesen von Simon Jänger, und die kann man wirklich nur empfehlen. Jäger gibt allen Figuren eine Stimme, immer wieder musste ich an "Das Leben des Brian" von Monty Python denken, aber das ist ja eine angenehmen Assoziation, zumindest für mich.

Alles in allem würde ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, für's Auge und für's
Ohr :-)

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