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Der lange Weg zur Teetasse

Bild von Lothar Gross
Verfasst von yellow bookreader Lothar Gross am So, 26/04/2009 - 18:14
Inhaltsangabe

Der gute Edgar sitzt friedlich und gelangweilt in der Schulbank und hört dem Lehrer zu, der öde und endlos über die zahlreichen Eduarde unter den englischen Königen referiert. Edgar wünscht sich nichts sehnlicher, als zu verschwinden und zu Hause zum obligaten Tee überzugehen, und die Flucht gelingt: Er plumpst - oh Wunder - durch ein schwarzes Loch in seiner Schulbank direkt in die stürmische See auf ein Schiff, das Kurs
auf die Osterinseln nimmt. Dort wird er staunend ausgesetzt, erreicht die Industriestadt Eden, landet auf dem Schloss des »Ungehobelten Ungeheuers« und kann dem kannibalischen Zugriff eines wilden Großvaters nur durch genaue Erklärung der Relativitätstheorie entfliehen, die er – zurück im Klassenzimmer – dem verblüfften Geschichtslehrer um die Ohren schlägt. Dann gibt’s Tee.
Der lange Weg zur Teetasse ist eine fantastische Geschichte, die an Alice im Wunderland oder Gullivers Reisen erinnert, in ihrem satirisch-grotesken Zuschnitt aber darüber hinausgeht. Von Harry Rowohlt trefflichst übersetzt und vorgetragen, lebt sie von schillernder Situationskomik, gehorcht der Dramaturgie von Zufall und Traum und platzt beinahe vor herrlich verschrobenen Reimereien, Kalauern, Verballhornungen, Wortschöpfungen und Wortspielen.

Quellenangaben
Verlag:
Haffmanns
Erscheinungsjahr:
1985
Auflage:
Erstauflage
ISBN:
3-251-20024-0
Meine Gedanken zum Buch:

Wieder ein geniales Buch, das von Harry Rowohlt übersetzt wurde.
Einfach skurill, wie man durch ein Loch im Tisch rutschen und in einer Fantasiewelt die tollsten Abenteuer erleben kann, bis man irgendwie und irgendwann wieder zurück kehrt.

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