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Ich hab das Buch im
Original gelesen und muss dir Recht geben. Vor allem der Schluss ist eigentlich keiner, die Gesamthandlung lässt aber wohl keinen anderen zu ohne unrealistisch zu wirken.
Es gibt da auch einen Film dazu: Der ist meiner Meinung nach besser als der Buchtext. Da werden sämtliche langwierigen Beschreibungen und Handlungsaufbauten wesentlich beschleunigt und es baut sich tatsächlich ordentlich Spannung auf.
Den Film
hab ich auch gesehen, fand ihn aber auch ziemlich fad, trotz der gerafften Handlung. Einziges Plus sind die Aufnahmen von Land und Leuten, die das Ganze etwas lebendiger erscheinen lassen als das Buch.
Hallo zugegeben das Buch ist
Hallo
zugegeben das Buch ist nicht das Beste was John le Carré geschrieben hat, das mag auch daher kommen, das die Welt der Pharmakonzerne nicht unbedingt seine Welt sind - das Sujet ist ihm fremd und wird da in alter Größe perfekt, wo es um das Spiel der Dienste und der Agenten geht.
Nur zu sagen das es langweilig ist halte ich - ich lese es gerade wieder - für falsch, seine Charktere sind stimmig und durchgezeichnet meist halt englische Oberschicht "stiff upper lipps" wie könnte es anders sein - gut gezeichnet und getroffen.
Sein eigentliches Metier sind sicher die Geheimdienste und ihre Verstrickungen !
ABER zu schreiben
<<[Im Film....] ...da werden sämtliche langwierigen Beschreibungen und Handlungsaufbauten wesentlich beschleunigt und es baut sich tatsächlich ordentlich Spannung auf>>
hat mich denn doch etwas amüsiert, also Literatur muß schnelle Abfolgen liefern und darf keine Hintergründe mehr schildern ?? Am besten nur noch US-Action-Thriller ?, Dann empfehle ich als Krimiliteratur am Besten Jerry Cotton ,
kurz, knapp und immer erfolgreich :-))))
rotbart
Es gibt keine schlechten Bücher - es gibt nur unfähige Autoren
"Es gibt keine schlechten Bücher - es gibt nur unfühige Autoren"
Diese Bemerkung amüsiert mich meinerseits. Frei nach "es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung"?
Einfach die Reihenfolge von Ursache und Wirkung beachten. Dann gibt es wirklich schlechte Bücher - mitunter auch von unfähigen Autoren - und falsche Kleidung ebenfalls - von unfähigen Freiluftfanatikern ;-)
Schlechte Bücher .........
Zitat-----------
Einfach die Reihenfolge von Ursache und Wirkung beachten. Dann gibt es wirklich schlechte Bücher - mitunter auch von unfähigen Autoren
Zitatende-------------
*gg* nett aber falsch */gg*
Nicht weit genug gedacht - ein Buch kann nicht (an sich) schlecht sein, denn SCHLECHT ist eine moralische Bewertung einer Tat oder einer Philosophie und damit vor allem vom persönlichen Standpunkt abhängig. der nur für diese eine Person gelten kann.
Noch ein Zitat :
Ein Standpunkt ist ein Gesichtskreis vom Radius NULL !!
Ein Buch könnte schlecht gebunden, schlecht gedruckt (im Sinne von fehlerhaft) sein, aber kein Buch kann schlecht in der Aussage sein - ein Buch kann keine Aussage haben es ist ein totes Stück Papier/Pappe das die Aussage des Autors aufbewahrt ! Damit kann höchsten die Aussage des Autors mit diesem Prädikat belegt werden.
Da aber auch dies philosophisch höchst streitig ist, kann man eigentlich nur feststellen dass der Autor unfähig ist, seine Intension (vermutete) auszudrücken.
Nachdenken ist besser als Schnellschüsse :-)))
Rotbart
Es gibt keine schlechten Bücher - es gibt nur unfähige Autoren
Literatur muss für mich
Literatur muss für mich keineswegs immer nur schnelle Abfolgen liefern, ich lese mir Vorliebe "langsame" Literatur. ABER ich fand dieses Buch schlicht und ergreifend fad und seine Charaktere ebenfalls. Und das ist nicht "falsch", sondern eine subjektive Meinung. Und genau darum geht es in diesem Forum. Ich nehme an, Sie haben genügend Jerry Cotton gelesen, um seine Qualitäten zu beurteilen, was bei mir leider nicht der Fall ist, aber ich werde Ihren Tipp gerne beherzigen, wenn mir wieder einmal nach flotter Unterhaltungsliteratur ist.