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Das Buch begeistert mich sehr.
Weitere Kostproben:
S 253:
Tollar nickte mit einem ernsten Gesicht jener Art, wie es sonst allenfalls ein engagierter Versicherungsvertreter an den Tag legt.
S 168:
Na wie auch immer, ich muss Sie jetzt sowieso stehen lassen. Es ist Zeit für meine Tomatensuppe. Bewähren Sie sich schön. Sollte mich freuen, Sie nie wiederzusehen.
S 264:
Kurz vor Rönninge klingelte es in meiner Tasche, und ich hatte das Gerät schneller am Ohr, als ein Revolverheld je seine Waffegezogen hat.
schreibt Reinhard
Bin nun ganz fertig:
Eschbach spielt mit Perspektiven und Wahrheiten. Der Sinneswandel der Protagonisten ist auch stilistisch merkbar. Durch Nichterwähnen wird dem Leser sehr viel Platz zum Mitdenken gelassen. Manchmal erfüllt sich der Wunsch des Lesers - manchmal auch nicht. Eschbach hat sich sehr intensiv mit der Thematik der Spionage beschäftigt, aber nicht von weit her betrachtet sonder dort wo der Gangster sich anfängt. Der Leser erlebt, dass kein Türschloss der Welt vor ihnen sicher ist.
Einzig das Motiv der "Entführung" ist ein wenig unpassend und ein wenig unglaubwürdig. Das heißt nicht, dass das Motiv unrealistisch ist. Ich will diesen Kernpunkt jedoch nicht verraten, das muss jeder Leser selbst erleben.
Ja, hat mich berührt.
schreibt Reinhard