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Der Keller.Eine Entziehung.

Bild von Fürsorgezögling
Verfasst von green bookreader Fürsorgezögling am Di, 29/09/2009 - 19:29
Inhaltsangabe

"Der Keller", autobiographischer Bericht, setzt an dem Morgen ein, als der sechzehnjährige Gymnasiast auf dem Schulweg spontan beschließt, sich seinem bisheringen, verhaßten, weil sinnlos erscheinenden Leben zu entziehen, indem er die "entgegengesetzte Richtung" einschlägt und sich im Keller, einem Kolonialwarenladen, eine Lehrstelle verschafft-so- wie das befreiende und und zugleich haltgebende Gefühl, "eine nützliche Existenz" zu führen, am Leben beteiligt zu sein. Im Keller, am Rande der Salzburger Scherzhauserfeldsiedlung, dem heruntergekommenen, tristen Wohnghetto der Besitzlosen, der Abgeschriebenen, der Asozialen und Kriminellen, lernt Bernhard all die von der Gesellschaft ausgestoßenen kennen, verstehen und ergreift Partei für diese verlorenen, verstörten Existenzen.

Zitate

Umschlagtext: Mein Zuhause war die Hölle. Die anderen Menschen fand ich in der entgegengesetzten Richtung.

Quellenangaben
Verlag:
Deutscher Taschenbuchverlag
Erscheinungsjahr:
2006
Auflage:
17.Auflage
ISBN:
3-423-014-26-1
Meine Gedanken zum Buch:

Dieses Buch war das Bindeglied zwischen Bernhards "Ein Kind" und "Der Atem". Das vierte Buch "Die Kälte.Eine Isolation" der "Thomas Bernhard kennenlernen-Miniserie" :-)), stelle ich morgen vor.

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