Der Golem

In Der Golem, einem Schlüsselroman des Expressionismus in Deutschland, träumt ein anonymer Erzähler von allerlei wunderlichen Ereignissen. Athanasius Pernath ist sein Name, er lebt als Gemmenschneider im jüdischen Getto von Prag und wird in zahlreiche Intrigen verwickelt und von Halluzinationen und Wahnvorstellungen heimgesucht. Durch ein Komplott des Trödlers Aaron Wasserturm gerät er unter Mordverdacht, muss ins Gefängnis, wo er dahinsiecht und alle Hoffnung aufgibt, bis er unerwartet entlassen wird und mit ansehen muss, wie das Getto abgerissen wird. Seine Freunde von einst sucht er vergebens, bis er schließlich abstürzt -- und erwacht, um festzustellen, dass er keine Stunde geschlafen hat. Doch können all seine Erlebnisse wirklich nur ein Traum gewesen sein? Pernaths Spurensuche liefert Indizien, die auf das Gegenteil schließen lassen.

Meine Gedanken zum Buch: 

Das bekanntese Buch von Gustav Meyrink ist der Golem, eine Sagengestalt aus dem alten Prag. Der Golem ist der Sage nach eine Figur aus Lehm, die von Rabbi Löw geschaffen und durch Zauberei zum Leben erweckt wurde. Der Hauptdarsteller wird ständig von wirren Phantasien geplagt, die seine Erinnerungen trüben und irrt duch Prag in der Meinung, dass besagter Golem in seinem Leben eine wesentliche Rolle spielt.

Verlag: 
Ullstein Tb
Auflage: 
16. Auflage
ISBN: 
3-548-20140-7