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Das bin doch ich

Bild von Reinhard E. Karner
Verfasst von bookreaders team member Reinhard E. Karner am Do, 13/12/2007 - 21:37
Inhaltsangabe

das_bin_doch_ich_2_0.jpgEin Mann schreibt einen Roman, der Mann heißt Thomas Glavinic, der Roman heißt "Die Arbeit der Nacht". Doch vor dem Erfolg, den er will, hat die Welt noch all das aufgetürmt, was sie schon immer einem jeden Besessenen in den Weg gelegt hat: die quälenden Mitmenschen und das noch quälendere eigene Ich.

Zitate

Zuerst sehe ich mich bei den Romanen um. Von mir haben sie wie üblich keinen.

Seitenangabe für Zitat1:
53

Manchmal werde ich gefragt, wieso ich für Lesungen so viel verlange, und ich antworte wahrheitsgemäß, ich habe viele Auslagen.

Seitenangabe für Zitat2:
54

Ich setze mich, weise dankend den Kaffee zurück, die Kronen Zeitung nehme ich an (man muß wissen, was der Feind denkt: Sun-tzu).

Seitenangabe für Zitat3:
133
Quellenangaben
Verlag:
Hanser
Erscheinungsjahr:
2007
Auflage:
wahrscheinlich 1. Auflage
ISBN:
9783446209121
Meine Gedanken zum Buch:

Die vermeintliche Realität. Echt-Handlung, Echt-Namen, Echt-Gefühle, Echt-Zeit, aber doch Roman und ausgedacht - gut ausgedacht. Da ich mir immer die lustigsten Sätze anstreiche, wimmelt es in diesem Buch von Hackerln und Strichen. Sogar zu Rufzeichen (an der Seite, über mehrere Zeilen) ließ ich mich hinreißen. Bräuchte hier unendlich Platz für Zitate. Wunderbar.

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Bild von Gernot Scheer

Endlich...

... wieder ein "typischer" Glavinic - der Wortwitz und die Sprache allgemein fesselt einen beim Lesen, sodaß man das Buch am liebsten bis zur letzten Seite gar nicht mehr weglegt.
Thomas Glavinic lässt einen an seinem Privatleben teilhaben - man ist ein bisschen wie ein Voyeur und das erzeugt Neugier, man will immer mehr wissen....
Dasselbe Gefühl habe ich beim Lesen von "Gut gegen Nordwind" gehabt - dort noch stärker - auch ein wunderbares Buch - aber das ist eine andere Geschichte.... :-)

Bild von Reinhard E. Karner

Zitat Nr. 2

eignet sich vortrefflich als Gag auch in anderen Zusammenhängen. Das ist ein Buch, das ist gewaltig nahe. Dieser humoriger Stil steht Glavinic vorzüglich, er bewegt sich geschickt und ohne Mühe, wie in Herr Susi oder Wie man leben soll.
Ich bin gespannt auf Glavinics nächstes Werk: Kommt wieder ein Schocker wie Kameramörder?
Es ist ihm alles zuzutrauen.
 
schreibt Reinhard

Bild von markuskrimi

Glavinic ist immer für

Glavinic ist immer für Überraschungen gut. Mit seinem Das bin doch ich hat er mich verblüfft und mehr als nur einaml überrascht.
Toll wäre wieder mal ein Roman auf dem Niveau von Carl Haffners Liebe zum Unetschieden

Bild von Claudia Maralik

Also so wie ich das hier

Also so wie ich das hier sehen kann sollte ich dieses Buch unbedingt ganz oben auf meine Leseliste setzten. Der Stil von Thomas Glavinic ist einfach genial und vorallem auch so abwechslungsreich. "Der Kameramörder" hat mich nicht so ganz begeistert - der Schluss kommt dann doch so aprupt und ist überhaupt nicht nachvollziehbar. "Was ist denn jetzt los" hab ich mir gedacht, dann noch mal ein paar Seiten zurückgelesen weil ich der Meinung war, dass ich da irgendwas verpasst hab - aber nein so wars dann doch nicht - hab mich über den Schluss voll geärgert. "Wie man leben soll" ist der Hit - der Autor lässt den Leser voll an Charlies Leben teilhaben  - in allen Lebenslagen   - die Zeilen sprühen nur so von Witz und Ironie. Irgendwie wird einem der Kerl dann mit der Zeit schon fast sympatisch :-)

Bild von markuskrimi

Setze das Buch unbedingt

Setze das Buch unbedingt ganz oben auf die Leseliste, hatte das Buch "leider" :-((( nach wenigen Tagen ausgelesen. Genieße jede Zeile!!!

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