Das Paradies heißt Bramasole: Eine Liebeserklärung an die Toskana

Es ist Liebe auf den ersten Blick, als die amerikanische Reiseschriftstellerin Frances Mayes und ihr Lebensgefährte Ed im Sommer 1990 Bramasole besichtigen, ein kleines Haus in den Hügeln nahe der Etruskerstadt Cortona. Doch von einer toskanischen Idylle sind die beiden noch weit entfernt: Bis das Geld zusammengekratzt, die ersten Erfahrungen mit der italienischen Bürokratie gemacht und einige Handwerker als Schlitzohren enttarnt sind, vergehen Wochen. Doch die Mühen lohnen sich: Irgendwann können sich die beiden den angenehmeren Seiten des Lebens zuwenden. Für die leidenschaftliche Köchin Frances ist das vor allem die toskanische Küche, aber es bleibt auch immer genügend Zeit für kleine Ausflüge in die Umgebung, in der es so vieles zu entdecken gibt: romantische Straßen, liebliche Landschaften, alte Städte, herrliche Märkte - und, nicht zu vergessen, die Italiener selbst mit all ihrer sprichwörtlichen Gastfreundschaft und Wärme. Das erste Essen an einem langen Tisch im Garten, die erste Flasche Öl von den eigenen Olivenbäumen, das erste italienische Weihnachten - mit ihren Schilderungen und ihren Rezepten nimmt Frances Mayes den Leser mit auf eine Reise durch ihr toskanisches Jahr, und in einem wird er ihr mit Sicherheit zustimmen: Das Paradies liegt in Bramasole.

Meine Gedanken zum Buch: 

Ein Buch, das einem Italien und die Lebensart der Italiener vor den Augen erscheinen lässt. Zuverlässige Handwerker aufzutreiben scheint in Italien unmöglich zu sein und die Hindernisse sind immens, gegen die Frances Mayes ankämpfen muss, aber irgendwie gelingt alles und das Ergebnis ist wunderschön. Ein Buch, wie geschaffen, einem die Sehnsucht in den Süden zu vermitteln.

Verlag: 
Goldmann
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
3-442-45143-4