Das Mädchen das Löwen sah

Das Mädchen Abela hat vor nichts Angst! Wie sollte sie auch? Ihr ist bereits jedes Unglück zugestoßen, das man sich vorstellen kann. Ihr Vater ist tot, ihre Mutter ist schwer krank und auch das Baby wird nicht mehr lange leben. Wie so viele andere in dem tansanischen Dorf, in dem Abela lebt. Und nun soll sie ihr Zuhause auch noch verlassen!
Rosa dagegen, die mit ihrer Mutter in der Nähe von London lebt, hat ganz andere Sorgen. Sie soll eine Adoptiv-Schwester bekommen! Rosa versteht die Welt nicht mehr: Wozu braucht ihre Mum noch eine Tochter? Und noch dazu aus Afrika!
Im Wechsel wird hier die Geschichte der Adoption von Abela und des Neubeginns in London aus dem Blickwinkel der beiden Mädchen erzählt.

Meine Gedanken zum Buch: 

"Das Mädchen das Löwen sah" gefiel mir wirklich gut obwohl es wenn Abela erzählt am Anfang sehr traurig war. Rosa hingegen hat eine Mutter und Großeltern die alles für sie tun und als ihre Mutter ihr erzählt, dass sie ein tansanisches Mädchen adoptieren will ist Rosa traurig. Ein schönes Buch mit gutem Schreibstil.

Ist das die Todesursache deiner Schwester? Ist sie an Aids gestorben?, rief Susie hysterisch, und ihre Stimme überschlug sich fast. Es war Aids, nicht wahr? Warum hast du mir das nicht gesagt? Du bringst mich hierher,  obwohl du das ganz genau gewusst hast?
Da Abela sah, dass Susie gekränkt war, den Grund dafür aber nicht kannte, lief sie auf sie zu und wollte ihre dünnen Arme um ihre blasse Prinzessin schlingen. Aber das verstärkte Susies Panik nur noch umso mehr.
Bleib weg  von mir!, rief sie. Fass mich ja nicht an. Geh weg.

Seitenangabe für Zitat1: 
9596
Verlag: 
Arena Verlag
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
ISBN 978-3-401-06240-2