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Das Ende der Computer oder Wanzen im Hirn

Bild von Lothar Gross
Verfasst von yellow bookreader Lothar Gross am Fr, 24/04/2009 - 11:26
Inhaltsangabe

Der ambitionierte Computerwissenschaftler Thomas Heller hat alle Fäden der Politik US-amerikanischen Politik dazu genutzt, die amerikanische Datenverarbeitung in Washington in einem einzigen Gebäude zu zentralisieren. Dieses Gebäude wird gemeinhin "das Hirn" genannt.

Heller betreibt eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit, um Ängst vor den zentralen Datenverarbeitung zu zerstreuen. Besuchergruppen werden durch das Hirn geführt und in Fernsehsendungen versucht Heller vor allem Kindern die Vorteile der Computer auf einfache Art und Weise klar zu machen.

Das Übel beginnt seinen Lauf zu nehmen, als immer mehr Mitarbeiter des Hirnes über Juckreiz klagen. Ursache hierfür sind kleine weisse Wanzen, welche in den Computern zu wohnen scheinen. Diese Wanzen zeigen ein zunehmend agressives Verhalten und scheuen sich auch letztendlich nicht davor, Menschen in Massen anzugreifen und auf grausame Weise zu zerstümmeln.

Diese Wanzenplage befällt mit der Zeit die gesamte Erde, einschließlich der Sowjetunion und führt letztendlich zur zwangsläufigen Abschaltung aller Computer. Als es gelingt, eine solche Wanze zu fangen und wissenschaftlich zu analysieren taucht ein neues Problem auf: die Wanzen scheinen nicht den normalen Vorstellung von Stofflichkeit zu genügen. Sie weisen keinerlei innere Struktur auf.

Vor dem Hintergrund dieser eher öffentlichen Ereignisse beschreibt Roszak, wie Heller auf der Suche nach der Ursache dieser Katastrophe auf das junge Mädchen Daphne Hecate und seine Mutter stößt. Das Kind wurde im Umfeld einer Glaubensgemeinschaft erzogen, welches alte Riten der Naturanbetung und eine ausgeprägte Skepsis gegenüber offizieller Autorität pflegt.

Roszak beschreibt zum Ende seines Buches, wie der Militärapparat der USA versucht, Daphne für eigene Zwecke zu instrumentalisieren, wie dies auf dramatische Weise zu einer neuen Katastrophe führt und wie letztendlich als einziger Ausweg aus der Krise die vollständige und endgültige Verschrottung aller Computer bleibt.

Quellenangaben
Verlag:
Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsjahr:
1986
Auflage:
2. Auflage
ISBN:
3-499-15787-X
Meine Gedanken zum Buch:

Als ich damals  dieses Buch gelesen habe, war ich fasziniert von der Story. Als ich einige Zeit darauf in den Zeitungen zum ersten Mal von Computerviren las, war ich geschockt. Ich dachte echt, jetzt wird Sience Fiction Wirklichkeit und die Nutzer der Computer seine wirklich in Lebensgefahr
Allerdings gibt es eine wesentliche Unterscheidung zwischen unseren heutigen Computerviren und den Wanzen dieses Buch.
Unsere Viren sind nur für Computer gefährlich, die Wanzen dieses Buches greifen aber auch die Nutzer an.
 

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