Casting zum Tod (App, Audiobuch, eBook)

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In einer bekannten Casting-Show stirbt einer der Juroren einen schmerzhaften Tod - vor laufender Kamera. Hier müssen viele Emotionen im Spiel gewesen sein. War es Tatjana, eine der Kandidatinnen, die besonders von dem Hauptjuror, Daniel Hammer, extrem heruntergeputzt wurde? Für Gerd Markert ist die Sache sonnenklar, aber Caro hat mal wieder ihre eigene Meinung. Sie ermittelt auf eigene Faust, stolpert über ihre Schwäche für schöne Kleider - und steht unversehens auf der Liste der Kandidatinnen und vor ihrem ersten Auftritt.

Meine Gedanken zum Buch: 

Mir gefällt besonders, wie Caro auf eigene Faust loszieht - und bei ihrer Schwäche erwischt wird. Aber dann zieht sie sich hervorragend aus der Affäre und schlägt den Mörder mit seinen eigenen Waffen.
 

„Ich habe bald Feierabend“, sagte Markert mürrisch.
„Nun erzähl mir bloß nicht, du wolltest gerade heute mit deiner Frau in die Oper. Das gibt es nur im Fernsehen, wenn man Mitleid mit den Kommissaren haben soll. Wir sind hier aber nicht im Fernsehen. Du wolltest sicher nur auf der Couch sitzen und irgendeinen langweiligen Film gucken.“
Das stimmte zwar, aber Markert hatte nicht vor, es Caro auf die Nase zu binden.
„Woher willst du wissen, was ich abends mache?“, fragte er zurück.
„Man sieht, dass du gerne sitzt.“
Dabei sah Caro bedeutungsvoll auf Markerts Bauch.
Markert sah auch an sich herunter und verstand plötzlich, was Caro meinte. Dieses Thema musste jetzt nicht vertieft werden, fand Markert.
„Wir müssen zum Fernsehen“, erklärte er. „Der Mord ist in einem Fernsehstudio passiert.“
„Wow, das wird ja immer besser“, schwärmte Caro. „Ich wollte schon immer mal ins Fernsehen.“
„Du kommst nicht ins Fernsehen“, korrigierte Markert. „Wir müssen nur einen Mord in einem Fernsehstudio untersuchen.“
Caro ließ sich nicht bremsen. „Das ist doch fast das gleiche.“
 

Seitenangabe für Zitat1: 
4
Verlag: 
Navarra-Verlag
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
ASIN B004XT6LJ8

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