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Buddenbrooks. Verfall einer Familie

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Verfasst von yellow bookreader tedesca am Mo, 14/01/2008 - 16:38
Inhaltsangabe

Buddenbrooks.jpgDie Geschichte der Familie Buddenbrook - eine Inhaltsangabe würde den Rahmen hier sprengen. Nachzulesen bei wikipedia.de

Quellenangaben
Verlag:
Fischer
Erscheinungsjahr:
1989
Auflage:
55. Auflage
ISBN:
ISBN-13: 978-3596294312
Meine Gedanken zum Buch:

Nachdem ich einen Flug nach Hamburg gebucht hatte, dachte ich mir, jetzt sollte ich doch endlich mal die Buddenbrooks lesen, denn ein Ausflug nach Lübeck stand auch auf dem Programm.
Zuerst war ich sehr skeptisch, habe das Buch eher als Pflichtlektüre betrachtet und mir viele langweilige Schilderungen erwartet. Umso größer dann die Überraschung und Freude, wie sich herausstellte, dass das Buch von der ersten Seite an flüssig und leicht zu lesen ist, die Charaktere detailliert und lebhaft beschrieben sind und man dabei auch noch eine Menge über die Hansestadt Lübeck und die Geschichte des deutschen Bürgertums erfährt.
Jetzt habe ich mir auch die Verfilmung als Serie aus den 70ern auf DVD gekauft, die ich als Kind immer so gerne gesehen habe - sicher die detaillierteste und genaueste Literaturverfilmung, die ich je gesehen habe, und noch dazu exzellent umgesetzt.

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Buddenbrooks

*gg* Ich hoffe die "Hansestadt Leipzig" war interessant */gg*
Also gemeint war wohl Lübeck und die Inhaltsangabe bei wikipedia findet man unter dem Link
 http://de.wikipedia.org/wiki/Buddenbrooks
Aber der anderen Bewertung stimme ich aus vollem Herzen zu (bis auf die Filmserie), aber gute Literatur ist immer leicht zu lesen, manchmal nur nicht leicht zu verstehen !
Rotbart
Es gibt keine schlechten Bücher - es gibt nur unfähige Autoren

Bild von tedesca

Natürlich war Lübeck

Natürlich war Lübeck gemeint, da hab ich mich einfach verschrieben, danke für den Hinweis!
Wobei ich die Buddenbrooks auch leicht verständlich finde, sie birgt meiner Meinung nach kaum tiefere Geheimnisse. Ganz anders schon "Der Zauberberg".

Bild von Rotbart

Das Erstlingswerk

*gg*  Klar so' ne Familiengeschichte ist leicht */gg*
Aber ist der Verfall der Familie eigentlich das Wichtigste ?
 
Hier mal ein Zitat aus dem Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

In seinem Erstlingsroman, für den er 1929 den Literaturnobelpreis erhielt, entwickelt Thomas Mann das schon in seinen ersten Erzählungen aufgeworfene Kardinalthema des Gegensatzes des Bürgers und Künstlers fort, das er vor dem Hintergrund der Lübecker Gesellschaft des 19. Jahrhunderts in Form eines bürgerlichen Familienromans ausbreitet. Obwohl am Rande auch zeitgenössische Ereignisse wie die Revolution von 1848 Erwähnung finden, liegt der Schwerpunkt des Romans auf der psychologisch genauen Beobachtung der Charaktere des Romans, deren Schwächen und Eigenheiten bereits hier mit der charakteristischen, wenn auch noch zurückhaltend-verstehenden mannschen Ironie begegnet wird.
Quelle :

  • Taschenbuch: 1247 Seiten
  • Verlag: Harenberg Kalender Verlag; Auflage: 2 (1. Januar 2002)
  • ISBN-13: 978-3611010590
  • Bild von tedesca

    Wenn wir den Herrn Rotbart

    Wenn wir den Herrn Rotbart nicht hätten, würden wir alle weiterhin auf der Nudelsuppe daherschwimmen :-) Danke!

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    Ich helfe doch gern - wo immer ich kann :-)
    Rotbart

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