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Brouillé - Mosaik eines Kriminalfalles am Vorabend der Französischen Revolution

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Verfasst von grey bookreader AndreaHz am So, 01/08/2010 - 09:59
Inhaltsangabe

Klappentext:
Marquis d'Angélique erfährt von einer außergewöhnlichen Teufelei im Schloss des Vicomte de Moucel. Gemeinsam mit dem polnischen Gelehrten Aleksander Mickiewicz und dem jungen amerikanischen Hitzkopf Thomas Duport begibt er sich zum Schloss Vallée-Chessy. Dort erfahren die drei vom rätselhaften Tod des alten Gutsverwalters, erstellen mit den Bauern der verhassten Gemeinde Clichy-sous-Bois die Beschwerdehefte, untersuchen das seelenlose Wasser einer kleinen Quelle im Wald von Vaujours und werden Zeugen einer Entführung. Bald schon bemerken sie, dass im Schloss nichts ist, wie es scheint. Aber jede Wahrheit kommt ans Licht.

Zitate

Der Marquis bleibt wie angewurzelt stehen. "Seht! Dort, bei der dichten Baumreihe, das sind noch zwei Schatten in eine ... amouröse Verstrickung verstrickt, wenn Ihr versteht." Mickiewicz sieht zur Baumreihe. "Da ist nicht viel zu erkennen, Marquis." Der Marquis tippt sich an die Nase. "Ich habe ein Näschen dafür, wenn sich vor meinen Augen ein Liebesspiel ereignet. Es erregt die Phantasie. Je weniger man sieht, umso mehr." "Dann würde euch das Nichts unenedlich erregen?"

Seitenangabe für Zitat1:
43

Der Marquis legt die Gabel zur Seite. "[...] Mir kam zu Ohren, dass Monsieur Winterhalter, der alte Gutsverwalter des Vicomte de Moucel, vor wenigen Wochen eines unnatürlichen Todes starb. Man fand seine Leiche nicht unweit des Schlosses im Graben der Landstraße. Um es kurz zu machen: Monsieur Winterhalter wurde erschlagen und seiner Habseligkeiten beraubt." "Was ist daran sonderbar?" wirft Mickiewicz beiläufig ein. - "An Straßenräubern gibt es in Frankreich keinen Mangel. Falls Ihr es vergessen habt, Marquis, die Menschen hungern und frieren." "Fürwahr, das ist der natürliche Lauf der Dinge", zuckt der Marquis mit der Schulter - "Das Sonderbare erschließt sich auch mir nicht recht, aber der alte Vikar Ferré ließ mich durch eine Nachricht wissen, dass im Schloss der doppelgesichtige Teufel sein Unwesen treiben würde und dieser den alten Gutsverwalter auf dem Gewissen hätte."

Seitenangabe für Zitat2:
32
Quellenangaben
Verlag:
Richard K. Breuer / Eigenverlag
Erscheinungsjahr:
2010
Auflage:
Erstauflage
ISBN:
ISBN 978-3-9502498-2-8
Meine Gedanken zum Buch:

Die interessante Stimmung, die der Zeit angepasste Sprache und der ironische Unterton machen diesen Roman zu einem empfehlenswerten Lesevergnügen mit garantierter Spannung bis zum letzten Wort.

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