Brennender Hibiskus

Brennender_Hibiskus.jpgHawaii ist die Hölle - stellt Rei Shimura fest, die auf die paradiesische Insel zu einer Geburtstagsfeier ihres japanischen Familienclans eingeladen ist. Als nach dem Fest ein verheerendes Feuer ausbricht, scheint der Brandstifter aus Reis Verwandtschaft zu kommen. Aber auch ihr Herz steht in Flammen: Vor der Küste legt ihr ehemaliger Chef Michael mit einem Segelboot an. Verwirrt versucht die Hobbydetektivin ihre Gefühle zu ordnen und mit Michaels Hilfe Licht in die dunklen Familienangelegenheiten zu bringen - ein brandgefährliches Unterfangen

Meine Gedanken zum Buch: 

Auch der zehnte Teil der Serie hält das gewohnte Niveau eines Unterhaltungsromans, der genau DAS ist. Unterhaltsam, witzig, spannend, kein literarisches Meisterwerk, aber modern und zeitgeistig, wie wir es von Massey gewohnt sind. Rei Shimure gerät natürlich wieder in Schwierigkeiten, aber irgendwie ist die Geschichte halbwegs glaubhaft, und wenn man Rei kennt und mag, dann muss man dieses Buch einfach lesen, schon allein wegen des überraschenden und erfreulichen Ereignisses am Schluss!

"Verrückt. Sorry. Aber es klingt wirklich verrückt, wenn er über die Diskriminierung der Japaner redet. Nach dem Krieg haben sie hier Politik, Gesetzgebung und Immobilienwesen an sich gerissen. Die echten Hawaiiander sind meiner Meinung nach die Einzigen, die sich über Grundverluste beklagen dürfen."

Seitenangabe für Zitat1: 
42
Verlag: 
Piper
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
ISBN-13: 978-3492257671