Bittersüße Schokolade

Die Welt dieses spritzigen Romans ist von sehr unterschiedlichen Frauen geprägt, Frauen, die mit ihren schillernden Charakteren die Männer ihrer Umgebung völlig in den Schatten stellen. Im Mittelpunkt steht Tita, die kämpfen muß um ihr Recht, zu leben und zu lieben, wie ihr Herz es befiehlt. Es ist ein sinnenfroher Roman voller Ränke und wahrhaft betörender Rezepte.

Meine Gedanken zum Buch: 

Wer gerne kocht und/oder ein Faible für Mexiko hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Eine unmögliche Liebesgeschichte voller Leidenschaft, die durch Titas Kochkünste immer wieder neue Höhepunkte erlebt. Spannend, witzig, berührend und lebendig - ein wunderschönes Buch, bei dem einem dauernd das Wasser im Mund zusammenläuft. Auch der Film ist übrigens sehenswert!  

Verlag: 
Ullstein Tb
Auflage: 
1. Auflage
ISBN: 
ISBN-13: 978-3548242569

Kommentare

"Bittersüße Schokolade" hab ich wirklich im Rekordtempo gelesen und ich kann nur sagen, ein sehr vielseitiges Buch. In einem Moment möchte man Lachen und im anderen ist einem schon wieder zum Weinen zumute.
Ein Roman voll von Gegensätzen: spritzig, tragisch und vorallem auch sehr kurios!!!!! Titas Kochrezepte lockern dieses Buch auf eine sehr untypische Art auf, obwohl ich gestehen muss, zum Nachkochen haben sie mich nicht inspiriert... Ochsenschwanzsuppe ist dann doch nicht so meins Smile
Laura Esquivel schreibt in einem sehr flotten Erzählstil, einen Bezug zur Realität darf man in diesem Inhalt zwar nicht suchen,  Lesespaß und Unterhaltung wird man hier aber auf jeden Fall finden.
 
Übrigens, auf den Film bin ich jetzt neugierig geworden. Man fragt sich bei so mancher Szene wie das wohl auf der Leinwand wiedergegeben werden kann. zB Gertrudis Wald- und Wiesenritt stell ich mir recht spannend vor Wink

Zum Thema "Bezug zur Realität": auch Esquivel schreibt, wie so einige andere Lateinamerikaner auch, im Stil des Magischen Realismus, der sich u.a. auch durch diese fantasievolle Einbeziehung von lokalen Mythen auszeichnet.  Ähnliches finden wir ja auch z.B. in Allendes "Geisterhaus" oder bei Márquez.

"fantasievolle Einbeziehung lokaler Mythen" - ok, das erklärt jetzt so Manches Wink
Jeder, den dieses Buch interessiert, sollte sich das beim Lesen ins Gesdächtnins rufen.