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Asphalt Tribe - Kinder der Straße

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Darf ich mir das Buch von
Darf ich mir das Buch von dir ausborgen???
Das wär ganz nett!!!
glg
Ja, du kannst Asphalt tribe
Ja, du kannst Asphalt tribe natürlich ausborgen! Erinnere mich bitte noch mal!
hdgtl
Danke!!!
Danke!!!
hdgtl
Wann willst du das Buch
Wann willst du das Buch ausborgen? Erinnere mich bitte...
OK
Ja ich sags dir dann....
Asphalt Tribe - Kinder der Straße
Zuvor hatte ich schon andere Bücher gelesen, in dem die Themen Drogen und Leben auf der Straße behandelt werden und ich muss sagen, dieses Buch kann auf jeden Fall mit den anderen mithalten!
"Asphalt Tribe - Kinder der Straße" war ein sehr interessantes, tolles Buch, welches den Überlebenskampf von einer Gruppe von Jugendlichen beschreibt, die auf der Straße leben, da es in ihren Familie große Probleme gab. Es machte mir von Anfang an Spaß, dieses Buch zu lesen, weil Morton Rhue mit Ich-Erzählung alles sehr überzeugend und realistisch erzählt und sein Schreibstil sich sehr schnell und flüssig lesen lässt.
In diesem Buch haben mir die verschiedenen Charaktere sehr gut gefallen, unter anderem, weil sie alle eine andere Geschichte zu erzählen hatten. Die Haupterzählerin ist Maybe, welche ihre Gefühle sehr genau beschreibt und kein Detail dieses schwierigen Lebens auslässt. Sie hat mich mit ihren Erzählungen immer wieder schockiert, da es für sie schon ganz normal ist, zu hören, dass ein weiterer Freund gestorben ist oder der kalte Winter, bei dem sie in allen Einzelheiten erzählt, was sich abspielt, wenn man den ganzen Tag draußen verbringen muss, da man keine Unterkunft gefunden hat.
Mich hat dieses Buch nie gelangweilt! Es war immer unterhaltend und leider auch sehr oft traurig! Trotzdem finde ich, dass man, wenn man gerne Bücher von Morton Rhue liest, dieses auf jeden Fall gelesen haben muss, da er den Alltag eines Jugendlichen, der auf der Straße lebt, sehr genau und in allen Einzelheiten beschreibt.
Ein absolut lesenswertes Buch!
Textausschnitt Seite 115/116
Jewel schluchzte weiter. Er würgte und stöhnte ein bisschen, hustete und schniefte, dann schluchzte er wieder auf. Das war kein körperlicher Schmerz. Es war ein anderer Schmerz. Der Schmerz dieses verdammten, frierenden, hungrigen, schmutzigen Lebens, bei dem kein Mensch sich dafür interessierte, ob man tot oder lebendig war. Bei dem man nicht einmal einen Namen hatte. Nicht einmal eine Nummer. Nur etwas Fleisch, das an irgendwelchen Knochen hing. Das darauf wartete, gefüttert oder nicht gefüttert zu werden. Zu schlafen oder nicht zu schlafen. Zu leben oder nicht mehr zu leben.