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Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte

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Das war mein erster Coelho,
Das war mein erster Coelho, und wenn man nicht immer wieder gesagt hätte "Aber lies doch noch..." wär es wohl auch mein letzter gewesen. Mir war die ganze Story an sich schon viel zu schwülstig, und genau das, das Du da beschreibst, Claudia, hat mich auch genervt. Aber ich hab's halt auch nicht mit dem Glauben, und somit ist dieses Buch von vornherein schon ein Fehlgriff gewesen. Wie alle anderen Coelhos danach auch noch, aber immerhin kann ich meine Meinung über ihn als Schriftsteller auch fundiert begründen. Gut gefallen hingegen hat mir das Interview von Juan Arias "Bekenntnisse eines Suchenden. Juan Arias im Gespräch mit Paulo Coelho".
Bei Coelho bin ich immer so
Bei Coelho bin ich immer so hin und her gerissen. Der "leichte Esoteriküberschuss" in BRIDA hat mich zum Beispiel garnicht so gestört (hier hat für mich die mitreissende Erzählweise domineirt). "Vernonika beschließt zu sterben" und "Elf Minuten" sind mein absolutern Lieblings-Coelho`s.
In diesem Fall war`s mir teils schon ein bisschen too much. Man verliert das Wesentliche aus dem Auge und in diesem Fall wäre es ja eigentlich die Liebe zwischen Pilar und ihrem Jugendfreund. Während man liest wird man Teil ihrer Gefühl und Sehnsüchte und dann kommt plötzlich wieder dieser Schnitt der oft extrem störend wirkt. Ich kann mit dieser überschwänglichen Hingabe an den Glaube einfach nix anfangen, diese ganzen Dinge werden teils so intensive zerlegt und ausgebaut, dass es oft schon irgendwie befremdent auf mich wirkt.
Ich würd mir wünschen, dass er diese Elemente etwas dosierter einsetzt, dann hätte ich zB diesen Roman viel harmonischer empfinden können.
Dieses Interview sagt mir leider garnix, kann man sich das irgendwo anhören/anschauen????
Das Interview wurde unter
Das Interview wurde unter dem von mir genannten Titel als Buch veröffentlicht.